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Von Afrika in die Neue Welt - Die Routen der Sklaverei


Schon immer ist es ihm um nicht weniger als das Ganze gegangen: Jordi Savall, der Philosoph und Magier mit der Gambe, zeichnet in seinen großen musikalischen Panoramen die Weltgeschichte in Klängen nach. Und für sein neuestes Projekt spannt der den Bogen besonders weit.

Er reist von Spanien nach Mali ins Herz des afrikanischen Kontinents und von dort in die amerikanischen Kolonien. Mit seinem Ensemble Hespèrion XXI und Gästen folgt er der Route der Sklavenhändler, die mit den Menschen auch Kulturen über die Ozeane verschifften. Und er wäre nicht der große Humanist der Alten Musik, wenn er nicht eine grundsätzlich positive Botschaft im Gepäck hätte: In allem Leid der Sklaverei hat sich immer auch die Hoffnung auf Freiheit erhalten, nicht zuletzt durch die Kunst …

Programm:

Die Routen der Sklaverei (1444-1968)
Musik aus Mali, Madagaskar, Kolumbien, Mexiko und aus Europa. Texte bis zur großen Rede von Martin Luther King, 1968

Mitwirkende:

Ensemble Hespèrion XXI
La Capella Reial de Catalunya
Tembembe Ensamble Continuo (Mexiko)
Leitung: Jordi Savall


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