Theater

Vom Smartphone bis zum Genderwahn


Aktuelle Zeiterscheinungen nimmt die neueste TAM-Kabarett-Produktion auf witzige Weise aufs Korn. Smartphone, Genderwahn oder Influencer haben unsere Gesellschaft und unsere Lebensweise radikal verändert

Wie der Austrian Millennial Report zeigt, könnten 58 Prozent der 15 bis 25-jährigen Österreicherinnen und Österreicher eine Woche lang ohne Sex auskommen, aber nur 16 Prozent ohne ihr Smartphone. Auf Alkohol, Sport und sogar die Familie könnten sie eher verzichten als auf ihr Smartphone. Das Handy ist einfach überall dabei: beim Aufstehen, in der Arbeit, in der Schule oder beim Essen. Fast drei Viertel der Befragten nehmen ihr Smartphone sogar auf die Toilette mit.

Wer heute nicht richtig gendert, ist out. Die wahren Genderinnen und Genderer beschränken sich freilich nicht auf das menschliche Geschlecht, sondern widmen sich auch Tieren, Pflanzen und Dingen. So verwenden wir zum Beispiel die Wörter „Mandarine“, „Mangold“ oder „Mandel“, ohne darüber nachzudenken, dass diese Wörter auch verweiblicht werden könnten wie die Fraudarine. Und hoffentlich haben Sie auch eine Salzstreuerin im Haus!

Damit wir wissen, wie wir unser Leben gestalten sollen, sagen uns Influencer, was wir anziehen, essen und trinken und welche Musik wir hören sollen.
Schöne neue Welt, die uns das eigene Denken und Handeln erspart!?


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