Vortrag

Vom frustrierten Dompteur zum kreativen Jongleur


Heute Kinder und Jugendliche zu begleiten, bedeutet mehr denn je eine verantwortungsvolle, vielfältige und sehr komplexe Aufgabe inne zu haben, die immer mehr Menschen entmutigt. In der Logotherapie lenkt Viktor E. Frankl mit seiner ganzheitlichen Sicht des Menschen die Aufmerksamkeit nicht so sehr auf das bisher gewordene Sein, das wir nicht ändern können, sondern auf die im persönlichen Freiraum liegenden Möglichkeiten des zu Erziehenden. Sein dreidimensionales Menschenbild bildet die Basis für eine tragfähige Beziehung zwischen den Generationen und weist den Weg zu einer „Erziehung zum Gewissen“ als Entscheidungs- und Handlungskriterium. Wir müssen den Blick für den „heilen Kern“ in unseren jungen Menschen schulen und pflegen und diesem Kern durch Wertschätzung, Empathie und Achtsamkeit zu wahrer Größe verhelfen.

Dipl. Päd. Lorena Thür,
Sonderschul- und Sprachheillehrerin, Montessoripädagogin, SI-Pädagogin, Landeskoordinatorin des Fachbereichs Autismus im Landesschulrat für NÖ, Referentin der Lehrerfortbildung an den Pädagogischen Hochschulen Baden, Krems und Linz, Logopädagogin nach VIKTOR FRANKL ZENTRUM WIEN


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