Metal

Vögel die Erde essen (+ Jakuzi's Attempt)


Ihre Liveauftritte wurden von Konzertbesuchern schon mit dem Erlebnis eines vorbeirasenden brennenden Zuges verglichen. Und dieser Vergleich hinkt nicht. Er rast. Die Musik der drei Berliner Musiker aus dem Umfeld von Shaban & Käptn Peng ist in der Tat dramatisch. Ausgehend von der Energie alter Punk Bands haben die Vögel Noise Rock, Rnb, Soul und Black Metal in ihren Sound einfliessen lassen. Ihre deutschen und englischen Texte erforschen das aberwitzige Gebiet zwischen Apokalypse und Zirkus, Tourismus und Okkultismus, zwischen Todeskampf und Party. Das musikalische Gefährt ist mit Bass, Gitarre, Schlagzeug und drei Stimmen minimalistisch besetzt, genau deshalb kann die Band aber damit so gut in stilistisch abwegigen Gefilden rumfahren. Der rätselhafte Bandname wurde Gitarrist Moritz von einem jordanischen Koranschüler auf einer langen Autofahrt zugetragen. Vögel, die Erde essen seien ein Zeichen des herannahenden jüngsten Gerichts, wobei niemand so genau weiss, wofür Vögel und Erde eigentlich stehen sollen. Aber wenn das Ende schon naht, kann man ja auch mal Neues probieren.

"Auf dem Weg durch das allgemeine Kuddelmuddel schreibt sich das Trio leicht dissonanten Punk und Posthardcore à la Blood Brothers oder The Hirsch Effekt auf die Fahne" (VISIONS Magazin)

jan preissler - bass, vocals
moritz bossmann - git, vocals
oli friedrich - drums, vocals


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