Jazz · World Music

Volosi


Durch das Überschreiten der Grenzen des klassischen Streicherklangs erreicht Vołosi etwas Einzigartiges, das den karpatischen Wurzeln entwächst – modern, energiegeladen und emotional, gespickt mit Elementen des improvisierten Jazz.

Alles begann 2004 auf der Hochzeit von Krzysztof Lasoń. Zum Tanz nach der Zeremonie hatte der Geiger einige Musikanten aus den polnischen Karpaten eingeladen. Sein Bruder Stanisław war natürlich auch bei der Hochzeit. Der spontanen Jam-Session von Bräutigam, Bruder und Hochzeitsmusik folgten konzentrierte Begegnungen, in denen es vor allem um eines ging: Klang. Auch wenn alle Beteiligten Streichinstrumente spielten, waren die Klangvorstellungen der an der Musikakademie von Katowice ausgebildeten Brüder und der Volksmusiker von den Beskiden so vielfältig, dass aus der Faszination der Unterschiede der Wunsch nach einer gemeinsamen Band entstand. Man hatte bereits über fünf Jahre miteinander musiziert, als der 1. Preis beim polnischen Radiowettbewerb „Nowa Tradycja“ den Startschuss zu einer internationalen Karriere gab.

Eine weitere Auszeichnung folgte beim slowakischen Radiowettbewerb „Svetozár Stračina“, woraufhin ihr Debüt-Album innerhalb weniger Tage die World Music Charts Europe erklomm. Der Name Vołosi bedeutet „Walachen“ und bezieht sich auf die Wurzeln der Volksmusiker in der historischen Landschaft im Karpatenbogen. Vołosi verbinden elegante klassische Arrangements mit virtuoser Jazz- Improvisation, bringen die gut geerdete Tanzbarkeit traditioneller Musik mit einer Bühnenpräsenz zusammen, die jeder Rock-Band gut zu Gesicht stünde.


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