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Klassik

Vivat Mozart am Muttertag: Trinitatis-Messe


2016 ist ein Mozart-Jahr. Aus diesem Anlass begibt sich die Dommusik St. Martin in die Spuren des bedeutendsten österreichischen Komponisten.
Zum Muttertag am kommenden Sonntag, 8. Mai, 19 Uhr, gibt es den 5. Termin von Vivat [email protected] Als „Special“ werden am Ende des Gottesdienstes Muttertags-Rosen gesegnet und den anwesenden Müttern und Großmüttern überreicht.

Auf dem Musikprogramm stehen Mozarts Trinitatis-Messe sowie sein „Regina coeli“ KV 276. Die Trinitatis-Messe ist im Messen-Schaffen Mozarts einzigartig, insofern, als er trotz repräsentativer Instrumentalbesetzung auf Solisten verzichtet und im Vokalpart den Chor allein vorgesehen hat. Der musikalische Schwung und die Klangpracht werden dadurch aber nicht gemindert, ganz im Gegenteil.

Aus gegebenem Anlass des dankbaren Gedenkens am Muttertag ist es vielleicht angebracht, einen Blick auf W. A. Mozarts Mutter, Anna Maria Mozart, zu tun.
Wie so oft bei Müttern und Großmüttern war auch ihr Leben geprägt von Pflichterfüllung, von Güte und taktvoller Zurückhaltung. Die Geschichte beschreibt sie als „einfache Hausfrau“, die für ihren Sohn viel aufgegeben hat. Unauffällig lenkte sie das Geschick ihrer Familie, wenngleich sie vor leidvollen Erfahrungen nicht verschont blieb: Von ihren sieben Kindern erlebten nur zwei das Erwachsenenalter, Wolfgang Amadeus und seine um fünf Jahre ältere Schwester „Nannerl“.

In mütterlicher Pflichterfüllung ist Mutter Mozart dann auch verstorben, in Paris, wohin sie Wolfgang Amadeus aus gutem Grund begleitet hat: Zweck der damals nicht unbeschwerten Reise war die Suche nach einer guten Stelle für ihren Sohn.
In Paris, Mutter Mozart war 57 Jahre alt, erkrankte sie ernsthaft; sie entschlief in Wolfgang Amadeus‘ Armen.

„Deine liebe seel:[ige] Mutter“, schrieb Vater Leopold Mozart unmittelbar nach ihrem Tod seinem Sohn, „war von Kindheit an bekannt und aller Orten geliebt, dann sie war mit allen freundlich und beleidigte keinen Menschen.“


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