Tanz

Vincent


Genau dort, in der privat geführten Nervenheilanstalt von St.Remy, wo Van Gogh am 8.Mai 1889 eintraf, nimmt Michael Benke Vincents Lebensfaden auf...

Van Gogh wurde wegen des Blutverlustes (aufgrund des abgeschnittenen Ohres!) rund zwei Wochen lang im Krankenhaus von Arles behandelt; im Februar 1889 machte ein weiterer Anfall (Wahnvorstellungen, Albträume, Depressionen) einen erneuten mehrtägigen Krankenhausaufenthalt notwendig. Kaum entlassen, wurde er aufgrund einer Petition von Bürgern, die sich vor seinem unheimlichen Verhalten fürchteten, wiederum im Hospital interniert. Diese Zwangsinternierung wurde im April aufgehoben.

Da der Maler sich noch nicht zutraute, allein zu leben - möglicherweise auch, um seinen Bruder, der vor kurzem geheiratet hatte, nicht zu sehr zu belasten - entschied er sich für eine Übersiedelung in die unweit gelegene Nervenheilanstalt Saint-Paul-de-Mausole in Saint-Rémy-de-Provence.

VINCENT: schlicht und einfach eine schöne Theatererzählung darüber, wie dieser fragile Mensch (“This world was never meant for one as beautiful as you”) gewesen sein könnte.....

Spiel: Willi Bernhart
Bühne: THEATERmëRZ
Konzept und Realisierung: Willi Bernhart
Technik: Sarah Hofbauer und Thomas Öllinger


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