Operette

Viktoria und ihr Husar


Paul Abraham war einer der modernsten und erfolgreichsten Operettenkomponisten der Zwanziger Jahre. Die turbulente, fast dadaistische, vom Jazz beeinflusste Operette Viktoria und ihr Husar spielt nach dem ersten Weltkrieg in Sibirien, Tokyo, St. Petersburg und Ungarn.

Gräfin Viktoria, die Frau des amerikanischen Botschafters John, trifft unerwartet auf ihren totgeglaubten Verlobten, den Husarenrittmeister Stefan. Aller drei Leben gerät quer über die Kontinente aus den Fugen, wobei Schlager wie „Meine Mama war aus Yokohama“ gesungen werden. Erst in dem kleinen ungarischen Dorf, aus dem Viktoria stammt, kann das allseitige Liebesdilemma einem Happy End zugeführt werden.

Viktoria und ihr Husar ist Teil eines ganz besonderen Theaterereignisses: ­Unter dem Themenbogen „Familienfeste“ untersucht der Regisseur Armin Holz in einem Triple-Projekt die Urszene menschlichen Miteinanders, die Familie. Den Bogen schlägt er dabei mit Hilfe der Genres Drama, Erzählung und Operette. Ibsens Gespenster & Virginia Woolfs Mrs Dalloway einerseits, die Paul Abraham-Operette Viktoria und ihr Husar andererseits sind sowohl als Einzelabende oder auch an speziellen Wochenenden gemeinsam zu sehen.

Leitung:

Inszenierung
Armin Holz
Ausstattung
Armin Holz
Michael Müller
Mitarbeit Kostümbild
Richard Stockinger
Musikalische Leitung
Paul Schuberth


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