Klassik

Vier letzte Lieder von Richard Strauss


Gerhild Zeilner, Sopran, Andreas Gassner, Klavier

Die Sopranistin Gerhild Zeilner beginnt mit unbekannten Liedern von Fanny Mendelssohn und führt mit Liedern von Franz Zeilner (1903-1945) über die Violinsonate desselben Komponisten (Saskia Lerme, Violine)
zum Höhepunkt des Konzertes, den "Vier letzten Liedern" von Richard Strauss. Begleitet am Klavier wird sie dabei von Andreas Gassner, mit dem sie schon seit vielen Jahren ein eingespieltes Lied-Duo bildet. Die 1948 in der Schweiz vertonten "Vier letzten Lieder", nach Gedichten von Hermann Hesse und Joseph von Eichendorff, stehen im Vordergrund dieses besonderen Konzerts mit der gebürtigen Kärntnerin Gerhild Zeilner-Taupe.

"Und die Seele unbewacht, will in freien Flügen schweben, um im Zauberkreis der Nacht tief und tausendfach zu leben". "Beim Schlafengehen" von Hermann Hesse, vertont von Richard Strauss, ist eines der "Vier letzten Lieder", die er knapp vor seinem Tod komponierte; nicht als ein abgeschlossener Zyklus gedacht - und doch sind alle vier durch die musikalische Linie und das Lebensthema vom "Frühling" bis zum "Abendrot" in dem es heißt: "Ist dies etwa der Tod?" auf geheimnisvolle Weise miteinander verwoben.


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