Theater

Veza Canetti - Die gelbe Straße


Die Protagonisten in Veza Canettis „Die gelbe Straße“ sind groteske Vorstadttypen, trashige Figuren, schräge Persönlichkeiten; eine Herausforderung für ein Theater, das am Schnittpunkt von Bildender und Darstellender Kunst steht.

Die Wiener Leopoldstadt in den 1930er Jahren: Mitten im
jüdischen Ghetto liegt die Gelbe Straße, benannt nach den
dort ansässigen Lederhändlern. Hier scheint das
kleinbürgerliche Großstadtleben seinen üblichen Lauf zu
nehmen: Man trifft sich in der Trafik, im Kaffeehaus und
zum Tratsch auf der Straße. Jeder kennt jeden, und weiß
etwas über den anderen zu erzählen.

Bühnenfassung: Helmut Peschina
Komposition, Saxophon u.a. Instrumente: Max Nagl
Geige: Joanna Lewis
Bühne und Figuren: Julia Reichert, Lukas Eder und Christian Schlechter
Stimme, Schauspiel: Martina Spitzer
Spiel: Rremi Brandner, Walter Kukla, Agnieszka Salamon und Alban Beqiraj
Figurinen: Birgit Kellner
Technik: Kolja Maierhofer
Regieassistenz: Sophie Menasse
Puppentraining: Julia Reichert
Regie, Dramaturgie: Alexandra Millner


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