Theater

Verzeihen Sie, ist das hierschon die Endstation?


Der Film- und Theaterregisseur Kurt Ockermüller („Ein echter Wiener geht nicht unter“, „Echte Wiener – Die Sackbauer-Saga“, „Der Bockerer IV – Prager Frühling“) hat den von Werner Schneyder dramatisierten klugen und autobiografisch inspirierten Dialogroman voller Poesie und wundersamer Leichtigkeit von Erika Pluhar mit dem nachdenklich-doppeldeutigen Titel „Verzeihen Sie, ist das hierschon die Endstation?“ inszeniert.

Es handelt sich dabei um eine außergewöhnliche Geschichte zwischen einem Mann und einer Frau im reiferen Alter. Nelly Tomašová, Mitte 60 und Sekretärin an einem kleinen Prager Theater, besucht zum ersten Mal in ihrem Leben die Stadt, aus der ihre Mutter stammt. In der Strassenbahn trifft sie durch Zufall auf den etwa gleichaltrigen Rudolf Smelik, einen pensionierten Dramaturgen am Wiener Burgtheater.

Beide haben ein Leben hinter sich. Doch über die in einem Gastgarten erzählten Lebensgeschichten entsteht eine wunderbar unsentimentale Liebesgeschichte voll feiner, nachdenklich machender Ironie.

Die Nelly Tomašová spielt Pola Claricini (Berlin, Hamburg, Stuttgart, Salzburg, Linz, Wien), den Rudolf Smelik spielt Leopold Ritschka (Rom, Venedig, Wien, Linz).


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