Klassik

Véronique Gens, Sopran, Susan Manoff, Klavier


FRANZ SCHUBERT (1797–1828)

Lieder gesungen in französischer

Übersetzung von A. van Hasselt und

J.-B. Rongé

Le printemps (Frühlingsglaube), D 686

Chanson de Mignon (Mignon), D 321

La jeune religieuse

(Die junge Nonne), D 828

La truite (Die Forelle), D 550

Le pêcheur (Der Fischer), D 225

La jeune fille et la mort

(Der Tod und das Mädchen), D 531

Le roi des aulnes (Erlkönig), D 328

– Pause –

ERNEST CHAUSSON (1855–1899)

Sept mélodies, op. 2

Nanny (de Lisle)

Le Charme (Silvestre)

Les Papillons (Gautier)

La dernière feuille (Gautier)

Sérénade italienne (Bourget)

Hébé (Ackermann)

Le Colibri (de Lisle)

REYNALDO HAHN (1874–1947)

Quand je fus pris au pavillon

(Duc d'Orléans)

Trois jours de vendange (Daudet)

À Chloris (de Viau)

Lydé (de Lisle)

Pholoé (de Lisle)

Tyndaris (de Lisle)

Phyllis (de Lisle)

Le rossignol des lilas (Dauphin)

D'une prison (Verlaine)

Le printemps (de Banville)

Véronique Gens wurde im französischen Orléans geboren und begann zunächst ein Englisch-Studium, bevor sie sich für die Gesangslaufbahn entschied. Schon kurze Zeit nach ihrem Debüt als Mitglied des Vokalensembles Les Arts Florissants erwarb sie sich einen Ruf als exzellente Barock-Interpretin und feierte Erfolge in Opern von Monteverdi, Lully, Rameau, Marais und Cavalli, wobei sie oft mit den Dirigenten William Christie, René Jacobs und Philippe Herreweghe arbeitete.

Heute genießt die Sopranistin auch im klassisch-romantischen Repertoire und vor allem im Mozart-Fach großes Ansehen. Ihrem triumphalen Auftritt als Donna Elvira unter Claudio Abbado in der Regie von Peter Brook 1998 in Aix-en-Provence folgten zahlreiche Engagements an den wichtigsten europäischen Opernhäusern und bei internationalen Festspielen, wo sie mit Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Balthasar-Neumann-Ensemble, dem Freiburger Barockorchester, dem Orchestra of the Age of Enlightenment, dem Orchestre National de France, dem Boston Symphony Orchestra, dem Mahler Chamber Orchestra, Les Arts Florissants und Les Talens Lyriques aufgetreten ist. Zu den Dirigenten, die ihre Karriere begleiten, gehören Claudio Abbado, Charles Dutoit, Frans Brüggen, Louis Langrée, William Christie, Marc Minkowski, Myung-Whun Chung, Ivor Bolton, Daniel Harding, Christophe Rousset, Trevor Pinnock, Sir Neville Marriner, Marek Janowski und Thomas Hengelbrock.

Die wichtigsten Opern-Engagements der letzten Jahre umfassen Don Giovanni in Barcelona, Madrid, Glyndebourne, Paris und Brüssel, La clemenza di Tito in Dresden und Barcelona, Così fan tutte in Tokio, La Calisto in München, Paris und London, Pelleas et Mélisande an der Deutschen Oper Berlin, Lullys Alceste in Paris, Glucks Alceste in Aix-en-Provence und an der Wiener Staatsoper, La finta giardiniera bei den Salzburger Festspielen, Rameaus Castor et Pollux an der Nederlandse Opera Amsterdam, Iphigenie en Tauride am Theater an der Wien, Die lustige Witwe in Lyon, Falstaff in Baden-Baden und Nantes sowie Die Meistersinger von Nürnberg in Barcelona. Als Lied- und Konzertsängerin reüssierte die Sopranistin in Amsterdam, Berlin, Dresden, Edinburgh, Kopenhagen, Lille, Lissabon, Luxemburg, New York, Paris, Prag, Salzburg, Strasbourg und Stockholm sowie in der Wigmore Hall London und beim Tanglewood Festival. Projekte 2013/14 beinhalten Auftritte am Théâtre des Champs Elysées, am Royal Opera House Covent Garden, an der Wiener Staatsoper, am Théâtre de la Monnaie in Brüssel und bei den Münchner Opernfestspielen.

Die »Sängerin des Jahres 1999« (»Victoires de la Musique«) hat an mehr als 70 Lied-, Konzert- und Opern-Einspielungen auf CD und DVD mitgewirkt, von denen viele mit bedeutenden internationalen Preisen wie dem »Diapason d'Or« und dem »Choc de la musique« ausgezeichnet wurden. Begeisterte Rezensionen erhielt zuletzt ihre dreiteilige Recital-Serie »Tragédiennes«, die dem wenig bekannten französischen Opernrepertoire gewidmet ist.

2006 wurde Véronique Gens vom französischen Künstlerorden (»L'Ordre des Arts et des Lettres«) zum »Chevalier« ernannt; 2011 wurde ihr derselbe Rang in der französischen Ehrenlegion (»Légion d’honneur«) verliehen.
http://veroniquegens.com/


Vergangene Termine