Literatur

Verdächtige Familien


Die Praxis der Einwanderungspolitik ist in den europäischen Staaten unterschiedlich. In mehreren Ländern werden zunehmend Bluttests bei Kindern als Entscheidungshilfe für die Familienzusammenführung herangezogen. Nur das „eigene Blut“ wird als Familienmitglied anerkannt und darf einreisen. Diese Methode schafft ganz spezielle Probleme und zwei Klassen von Familien. Darf es in Zukunft nur mehr „DNA-reine Migrationsfamilien“ geben? Wie sieht die Entwicklung in Österreich aus? Wie könnte eine gute und menschen-würdige Integrationspolitik gelingen? Was kann die Wissenschaft dazu beitragen? BEGRÜSSUNG: Alice PECHRIGGL, Prodekanin der Fakultät für Kulturwissenschaften

BUCHPRÄSENTATION: Martin G. WEISS, Autor, Institut für Philosophie an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt
Torsten HEINEMANN, Autor, Soziologe an den Universitäten Hamburg, Berkeley/California

PODIUMSDISKUSSION mit den Autoren
Nilüfer AYDIN, Institut für Psychologie an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt
Barbara PAYER, Flüchtlingsbeauftragte des Landes Kärnten
Elisabeth STEINER, Flüchtlingsheimbetreiberin und Journalistin (Der Standard)

MODERATION: Erhard STACKL, Chefredakteur „Das jüdische Echo“

Anschließend wird zu Brot und Wein geladen.


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