Literatur

Veit Heinichen - Die Zeitungsfrau


Der Wahl-Triestiner liest aus seinem neuen Buch "Die Zeitungsfrau". Begleitet wird die Lesung von italienischen Schmankerl.

Der kapitale Raubzug im Freihafen von Porto Vecchio trägt die Handschrift seines alten Feindes Diego Colombo – Commissario Laurentis Jagdeifer ist geweckt. Insgeheim nötigt ihm die Präzision des Verbrechens zwar einigen Respekt ab – doch ein Unschuldiger stirbt, und Proteo Laurenti ist entschlossen, Diego, an dessen angeblichen Selbstmord er nie geglaubt hat, endlich die Handschellen anzulegen. Was für einen Grund aber könnte Diego haben, nach so vielen Jahren seine Tarnung unnötig aufs Spiel zu setzen? Habgier, Leichtsinn? Oder vielleicht Rache? Laurenti begreift, dass er die Antwort auf diese Frage in den feineren Kreisen Triests finden wird, zu denen Diegos Komplizen von einst längst gehören …

Veit Heinichen, 1957 geboren, arbeitete nach dem Betriebswirtschaftsstudium und einem Abstecher in die Autoindustrie als Buchhändler und anschließend für Verlage in der Schweiz und in Deutschland. 1994 war er Mitbegründer des Berlin Verlags und bis 1999 dessen Geschäftsführer. Nach Triest, das seine Wahlheimat werden sollte, kam Heinichen erstmals 1980. Und hier erweckte er auch Commissario Proteo Laurenti zum Leben, der in bereits sieben Romanen (zuletzt erschienen: Die Ruhe des Stärkeren, 2009; Keine Frage des Geschmacks, 2011) den Verbrechern auf der Spur ist. Seine Proteo-Laurenti-Romane wurden in viele Sprachen übersetzt, international prämiert und fünf davon mit großem Erfolg für die ARD verfilmt.


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