Pop / Rock

Van Morrison


Van Morrison nimmt in der populären Musik eine einzigartige Position ein. Er wird gleichermaßen verehrt von Jazz-, Folk-, Rock- und Blues-MusikerInnen, überrascht aber seit seinem ersten Erscheinen in der britischen R&B-Szene immer wieder aufs Neue. Sein legendäres Album „Astral Weeks“, das 1968 in New York aufgenommen wurde, etablierte ihn als einen der innovativsten und unberechenbarsten Künstler seiner Zeit.

Das neue, mittlerweile 35. Studioalbum (ET: 20. 3.2015) der Musiklegende: „Duets: Re-Working The Catalogue“ (Sony Music). Darauf wirft Van Morrison einen Blick zurück auf seine Karriere – und lud für die imposante Retrospektive einige gute Freunde ins Studio ein, darunter u.a. Gregory Porter, George Benson, Mark Knopfler, Mick Hucknall, Joss Stone, Michael Bublé, P.J. Proby, Mavis Staples.

Uneingeschränkt Verlass war dabei auf die Motivation seiner Gäste, der großen Aufgabe gerecht zu werden. „All diese Leute wissen ganz genau, was sie tun“, sagt er. „Sie haben das alles schon so oft gemacht, genau wie ich. Sie nehmen den Song, wie er ist und machen einfach weiter. Man muss nicht groß darüber nachdenken oder irgendwas. Man überlegt nicht lange. Es ist eher eine Jazz- oder R&B-Herangehensweise als ein Rock-Approach.“

Van Morrison selbst sieht sich auch viel mehr als arbeitenden Musiker denn als Rock-Star. Er ist ein ruheloser Charakter, kompromisslos und geradeheraus, entzieht sich jeder Kategorisierung und verfolgt dabei stets zielstrebig seine künstlerische Vision. Auf genau diese darf man sich freuen bei seinem Wien-Konzert am 8. Juni.


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