Jazz

Uri Caine Trio


Der amerikanische Pianist Uri Caine ist ein Musiker der keine Grenzen kennt. In seinem umfassenden Werk hat er sich immer mit den Zwischentönen der Bereiche Klassik, Jazz, Blues und Elektronik befasst.

Dass er amerikanische Pianist Uri Caine 1999 im Programm der Salzburger Festspiele auftauchte, lag nahe. Hat er sich doch – oft im Sinne raffinierter Dekonstruktion – mit Bach („Goldberg Variationen“), Mozart, Verdi und insbesondere Gustav Mahler auseinander gesetzt. Nun aber geht es back to the roots: Caine begibt er sich in hochkarätiger Triobesetzung aufs weite Feld eines Jazz, der gelegentlich ergreifend schön klingen kann, dies aber weit ab vom Mainstream tut, im Umfeld von wilden Ausbrüchen in freie Improvisation, um kurz darauf los zu swingen, dass auch Traditionalisten den Hut ziehen. Bassist Mark Helias stammt wie Caine selbst aus dem Umfeld eines weiteren Unberechbaren: John Zorn – weshalb sicher auch ein wenig Klezmer ins Spiel kommt. Am Schlagzeug des Trios ein Jazzheld, der von Wynton Marsalis bis zu Betty Carter und Dianne Reeves begehrt ist: Clarence Penn, wie Helias auch auf Uri Caines im März erschienener Trio-Platte „Calibrated Thickness“ zu hören.


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