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Vortrag

Urchillig und saugeil - wenn Sprache provoziert


„Urchillig und saugeil“ - wenn Sprache provoziert
Symposion des Hianzenvereins in Oberschützen zum Thema „Jugendsprachen“

Wie jedes Jahr veranstaltet der Hianzenverein im Frühjahr ein wissenschaftliches Symposion zu interessanten Fragestellungen rund um das Thema Sprache und Volkskultur. Diesmal wird es „urchillig und saugeil“, wenn sich die eingeladenen Referentinnen und Referenten mit dem Thema „Jugendsprachen“ befassen.

Sind eigene Jugendsprachen ein wesentlicher Bestandteil des Erwachsenwerdens oder verantwortlich für einen angeblichen „Verfall“ der Sprache? Oder ist diese (innere) Mehrsprachigkeit sogar von Vorteil für die Sprachentwicklung und Identität bei Jugendlichen? Diese und ähnliche Fragen sollen an diesem Nachmittag beantwortet werden und die (Sprach)-Diskussion anregen.

Derzeit läuft ein großes Projekt an der Universität Graz zum Thema „Jugendsprache(n) in Österreich“, über das an diesem Nachmittag berichtet wird. In allen 9 Bundesländern wurden Gespräche Jugendlicher aufgezeichnet und zu Papier gebracht und interessante Unterschiede festgestellt - jedenfalls gibt es eine Vielzahl von Jugendsprachen in Österreich und im Burgenland.

Jugendliche heute deutlich stärker als vorangegangene Generationen Augenmenschen. Sind wurden in einer Gesellschaft des Bildes sozialisiert und der alte Spruch „ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ ist für diese Generation besonders stimmig. Philipp Ikrath vom Institut für Jugendkulturforschung referiert zur jugendlichen Kommunikation in den (sozialen) Medien und gibt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.

Dieses Symposion veranstaltet die Burgenländisch-Hianzische Gesellschaft am Samstag, den 23. April, von 14.00 bis 18.00 Uhr im Haus der Volkskultur in Oberschützen. Es konnten wieder namhafte Referenten und Referentinnen der Universität Wien und Graz sowie der Akademie der Wissenschaften gewonnen werden - die Veranstaltung ist öffentlich zugänglich, der Eintritt ist frei!


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