Kunstausstellung

Urbane Inklusion........geht uns alle an!


Studierende des Master-Studiengangs Architektur (Jahrgang 2014) der FH Joanneum haben sich im Wintersemester 15/16 im Rahmen der Lehrveranstaltungen mit der aktuellen Flüchtlingsproblematik beschäftigt.

Unter Einbindung einer Vielzahl von unterschiedlichen AkteurInnen galt es auszuloten, welche räumlichen und infrastrukturellen Potenziale die Stadt Graz hinsichtlich kurzfristiger, mittelfristiger oder langfristiger Unterbringungsstrategien hat.

„Die Forderung nach sozialer Inklusion ist verwirklicht, wenn jeder Mensch in seiner Individualität von der Gesellschaft akzeptiert wird und die Möglichkeit hat, in vollem Umfang an ihr teilzuhaben oder teilzunehmen. Unterschiede und Abweichungen werden im Rahmen der sozialen Inklusion bewusst wahrgenommen, aber in ihrer Bedeutung eingeschränkt oder gar aufgehoben.“ (Wikipedia)

Unter urbaner Inklusion verstehen wir die städtebauliche Manifestierung dieses Ansatzes, der selbstverständlich nicht nur – aber momentan in besonderem Maße – für die Unterbringung von Flüchtlingen von Bedeutung ist.

Urbane Inklusion wird auch als Chance verstanden, vorhandene Räume als Potenziale für eine qualitätsvollere Umgebung für alle Stadtbewohner zu machen. Dies gilt insbesondere für den öffentlichen Raum und öffentlich zugängliche Einrichtungen, die weitestgehend konsumfrei gedacht werden sollen.

Kuratierung: Anke Strittmatter und Thomas Lettner


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