Theater

Uni Unel oder Die Musik der Vögel


Eine federleichte Babyoper mit Kuckucksei, Nachtigall und dem Traum vom Fliegen ... Bereit für den Abflug?

Ein Nest, zwei Eier, ein kleines Theater ohne Dach, ein flauschiger Kokon ... da brütet es hingebungsvoll und aufmerksam. Was da aus dem Ei schlüpft, ist nicht nur pastorale Symphonie. Es zwitschert, zirpt, trillert, trällert, singt und pfeift im zarten Federkleid. Wache Blicke, hüpfend, innehaltend, wechseln sich ab mit majestätischem Schweben, sich ausbreitenden Flügeln ... Wer träumt nicht vom Fliegen?

„Uni Unel" schwingt zwischen Einklang und Polyphonie zweier Stimmen, zweier Harfen, Kalimbas und Flöten. Es lädt uns ein zu einem „Ausflug" in archaische Töne wie auch sakrale Musik. Ein Stimmengewirr von flötender Pygmäenmusik bis zu Onomatopöien von Jannequins Komposition „Die Vögel".
Vielleicht eine Vogelhochzeit, vielleicht ein „Anflug" von musikalischem Figurentheater, sicher aber ein visuelles Konzert in der Regie von Regina Welk (die im DSCHUNGEL WIEN mit ihrer Produktion „Mond (Lune)" zu Gast war) und Sylvie Matta und Carole Matras als Musikerinnen auf der Bühne. Sylvie Matta hat Musikologie ins Toulouse studiert. Sie leitet einen Chor für Jazz und Gospelmusik in Frankreich. Carole Matras studierte mittelalterliche Musik in Venedig und spielt in mehreren Ensembles.

Österreichpremiere
Musiktheater | 35 Min.

Regie: Regina Welk | Lichtdesign: Christophe Renaud | Kostüm: Hélène Cogo Munoz | Musikerinnen: Sylvie Matta, Carole Matras


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