Klassik

Ungarische Tänze


Nur ungern ließ sich Brahms daran erinnern, dass seine „Ungarischen Tänze“ Melodien verwendeten, die ungarische Kollegen erfunden hatten, während er sie fälschlich für Volksmelodien hielt.

Dieses „Plagiat“ machte er durch jene ungarischen Tänze wett, die sich in seiner Kammermusik verbergen, allen voran im „Zigeunerfinale“ des g-Moll-Quartetts. Neidlos gab sein ungarischer Freund Joseph Joachim zu, dass er den „magyarischen Stil“ perfekt getroffen habe. Keine könnte das heute besser beweisen als die Ungarin Eszter Haffner. Mit Stefan Vladar und handverlesenen Mitspielern lockt sie den Ungarn in Brahms hervor – und den Brahms in Bartók und Dohnányi.

Johannes Brahms: Klavierquartett Nr. 1 in g, op. 25
Ungarische Tänze für Violine und Klavier
Béla Bartók: Rhapsodie Nr. 1 für Violine und Klavier
Zoltán Kodály: Duo, op. 7
Ernö von Dohnányi: Serenade in C für Streichtrio, op. 10

Eszter Haffner, Violine
Herbert Kefer, Viola
Othmar Müller, Violoncello
Stefan Vladar, Klavier


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