Kunstausstellung

Unexpected Forms


„Unexpected Forms“ zeigt – mit einem gewissen Schwerpunkt auf das Material Papier – Werke, die mit der Verschiebung von Formen arbeiten, wie die geknüllten geometrischen „Papierknäuel“ von Esther Stocker oder mit immanenten Materialprozessen wie Walter Weer oder Tone Fink.

Was es gibt“ ist einer der meistrezipierten Aufsätze des US-amerikanischen Philosophen W.V. Quine. Quine bringt die Frage nach der Grundstruktur der Wirklichkeit auf die kürzestmögliche Formulierung: „Was gibt es?“ und gibt gleich auch die bündigste Antwort: „Alles“. Es gibt sie daher nicht ­ – die Sicherheit in unserer Wahrnehmung. Und die Kunst ist eine jener Disziplinen, die eine vorgebliche Sicherheit, Erwartbarkeit sinnlich-visueller Ordnungen ohnedies gerne in Frage stellt. Ebenso ist der Zufall oder zumindest der kalkulierte Zufall im Arbeitsprozess eine wesentliche Komponente im Werk vieler Künstler und Künstlerinnen. „Unexpected Forms“ zeigt daher – mit einem gewissen Schwerpunkt auf das Material Papier – Werke, die mit der Verschiebung von Formen arbeiten, wie die geknüllten geometrischen „Papierknäuel“ von Esther Stocker oder mit immanenten Materialprozessen wie Walter Weer oder Tone Fink. Ebenso Teil der Ausstellung sind Zeichnungen von Martina Golser, Florian Raditsch oder Stefanie Holler, die sich an der Wirklichkeit orientieren. Doch die Unmittelbarkeit der Darstellung lässt uns die realen Gegenstände oder Pflanzenformen nahezu als abstrakt erscheinen – so antwortet auch die Natur mit ihren oft erstaunlichen Formen auf die Frage: „Was gibt es?“ stets mit „Alles“.

Diese Künstlerinnen und Künstler werden vertreten sein:
Linda Berger, Tone Fink, Martina Golser, Uwe Hauenfels, Stefanie Holler, Karl Karner, Roman Pfeffer, Florian Raditsch, Peter Sandbichler, Judith Saupper, Esther Stocker, Walter Weer.


Vergangene Termine