Tanz

Und der Himmel so weit


Musik von Franz Schubert und Isabel Mundry (Uraufführung)

Choreographie von Jörg Weinöhl

Musik von Franz Schubert und Isabel Mundry (Uraufführung)

Kompositionsauftrag von der Oper Graz, finanziert durch die Ernst von Siemens Musikstiftung.

Besetzung:

Musikalische Leitung
Leonhard Garms
Choreographie
Jörg Weinöhl
Bühne und Kostüme
Saskia Rettig
Licht
Kai Luczak
Dramaturgie
Marlene Hahn
Es tanzen
Alberto Cissello
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Joao Pedro de Paula
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Bruna Diniz Afonso
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Barbara Flora
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Dianne Gray
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Emily Grieshaber
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Arthur Haas
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Dylan Hoskins
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Astrid Julen
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Frederico Oliveira
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Clara Pascual Martí
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Eleonora Pennacchini
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Lorena Sabena
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Fabio Toraldo
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Simon Van Heddegem
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Miki Wakabayashi

Franz Schuberts (1797–1828) letzte längere Reise führt ihn im Jahr 1827 nach Graz. Nach dem Besuch schreibt er seiner Gastgeberin Frau Marie Pachler: „… in Grätz erkannte ich bald die ungekünstelte und offene Weise, mit und neben einander zu seyn. … Besonders werde ich nie die freundliche Herberge … vergessen, wo ich seit langer Zeit die vergnügtesten Tage verlebt habe.“ Sein desolater Gesundheitszustand erlaubt es ihm nicht, Wien ein weiteres Mal zu verlassen. Auch Pläne, eine Oper für das Landestheater in Graz zu verwirklichen, können nie umgesetzt werden …
Mit einer tiefen Verneigung bietet das Ballett der Oper Graz im zweiten Ballettabend Franz Schubert Raum und Rahmen, musikalisch erneut Gast zu sein: Im Zentrum steht dabei das symphonische Schaffen, begleitet von einer kleinen Auswahl an Liedern. Worte werden zu Tanz und Leitmelodien neu erfahrbar – von der Komponistin Isabel Mundry (*1963) einfühlsam und mit hoher analytischer Kompetenz transformiert. Franz Schuberts drängendes Oszillieren zwischen Vergangenheit und visionärer Innovation wird den musikalischen Teppich weben, auf dem die Compagnie Nähe und Distanz perspektivisch auslotet – choreographiert von Ballettdirektor Jörg Weinöhl.


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