Theater

Umsonst


Posse mit Gesang von Johann Nepomuk Nestroy über das Theater, die Liebe und das Geld.

Das Leben von Provinzschauspielern ist eine Qual! Noch dazu, wenn sommers „bei Hochdruck in der Abendkasse Tiefdruck herrscht“. Die beiden Freunde und Mimen Arthur und Pitzl wollen sich deshalb deplatzieren. Aber auf jeden Fall muss Arthurs Braut mit.

Aber dem Bühnenhelden Arthur fehlt es an Vermögen und Reputation, um als Kandidat für seine Emma in Erwägung gezogen zu werden. Emma ist das ganz egal! Sie will nicht nur einen Komödianten heiraten, sondern selbst auf den Brettern auftreten,die bekanntlich die Welt bedeuten. Doch ihr Vormund, der reiche Fabrikant Finster, sowie die gestrenge Erzieherin Jungfer Anastasia

Mispl, haben andere Pläne mit ihr! Eine Entführung der Braut ist unausweichlich. Dabei stürzen sich die beiden Freunde Arthur und Pitzl in aberwitzige, turbulente Abenteuer, die ihnen höchste
Schauspielkunst und geniale Improvisation abverlangen..

Die Uraufführung von „Umsonst“ am 7. März 1857 im Carl-Theater wurde mit Spannung erwartet, waren doch drei Jahre seit der letzten Nestroy-Premiere vergangen. Das Stück ist eine der geistreichsten Arbeiten des gefeierten Possendichters. Drei zentrale Themen beinhaltet es, die auch Nestroys eigenes Leben bestimmten: Das Theater, die Liebe und das Geld.

Mit Anú Anjuli Sifkovits, Ursula Ruhs, Marin Dreiling, Johannes Schmid, Tobias Kerschbaumer, Harald Wurmsdobler, Michael Zintl-Reburg, Nini Bolliger, Daniel Pascal

Inszenierung: Daniel Pascal
Ausstattung und Licht: Konstantin Jenny
Musik: Alexander Brosch

Bei Schlechtwetter im Schönbergsaal


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