Kunstausstellung

Ultra Moderne


Thema der Gruppenausstellung "Ultra Moderne" ist unser aktuelles Verhältnis zur Moderne.

Die Werke der KünstlerInnen nutzen das Spannungsfeld, dass die „Moderne“ nicht ohne
Vergleich zu denken ist: „Moderne“ löst sich – wie dies im Kontrast von „modern“ versus „unmodern“
deutlich wird – von einer Vor- oder einer Nicht-Moderne ab. Es entsteht eine nicht nur vergleichende,
sondern auch eine zeitliche Dimension, denn Moderne meint Entwicklung und Fortschritt. Hierdurch ist
der „Moderne“ der westlichen Gesellschaften ein auf die Endzeit gerichteter Zeitpfeil eingeschrieben,
denn das Paradies auf Erden heißt Fortschritt. Die ausgestellten Werke führen uns zu unterschiedlichen
künstlerischen Aussagen über die Distanz, die unsere Gesellschaft inzwischen zu der Moderne und ihrem
Fortschrittsgedanken unterhält. Die übergreifende Verbindung, der rote Faden der sich durch die
Ausstellung in der Bregenzer Galerie Hämmerle zieht, ist dass alle Werke sich mit der Qualität eben
dieser Distanz, insbesondere auch in Bezug auf die heutige Wahrnehmung nachkriegsmoderner
Architektur, befassen.
Alekos Hofstetter

mit: Matias Bechtold, Chris Dreier, Gary Farrelly, Alekos Hofstetter & Florian Göpfert,
Dirk Krecker und Christine Weber.


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