Tanz · Theater

Ula Sickle, Stine Janvin - Echoic Choir


Statt wummernden Lautsprechern sind es pure Stimmen – ein Chor, der den Raum für sich einnimmt. Wenn die Gruppe von Performer*innen das Publikum akustisch umgibt, werden Abstandsregelungen zu künstlerischen Parametern, Licht-Effekte zu Erinnerungsblitzen und analog erzeugte Töne zu einem Sound, der im Ohr vibriert.

Wummern und Blitzen. Und Körper, die sich in die Nacht schmeißen. Doch der Raum bleibt leer. Die Komponistin Stine Janvin und die Choreografin Ula Sickle knüpfen mit ihrer neuen gemeinsamen Arbeit Echoic Choir an körperliche Erinnerungen an. Sie zitieren Elemente der Ravekultur und schaffen einen Echoraum, in dem sich die durch die Pandemie abrupt gestoppten Ereignisse verfangen können.

Statt wummernden Lautsprechern sind es pure Stimmen – ein Chor, der den Raum für sich einnimmt. Wenn die Gruppe von Performer*innen das Publikum akustisch umgibt, werden Abstandsregelungen zu künstlerischen Parametern, Licht-Effekte zu Erinnerungsblitzen und analog erzeugte Töne zu einem Sound, der im Ohr vibriert. Ein organischer, ein sinnlicher Technoabend, der die Körper mit subversiven Energien auflädt und das utopische Potenzial von nächtlicher Verausgabung in Erinnerung ruft.


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