Vortrag

Überdruss am Überfluss. Der Mensch zwischen Konsum und Wegwerfgesellschaft


„Wer mit wenig auskommt, wird glücklicher“, das sagen immer mehr Anhänger von Konsumverzicht. Nur ein paar Spinner, ein echter Trend oder eine neue Zukunftsvision?

In unzähligen Büchern, Artikeln und Blogeinträgen berichten Menschen, dass sie ganz bewusst auf Dinge verzichten. Aber machen der mediale Hype den Verzicht bereits zum Trend? Unbestritten ist, dass vor allem viel junge Menschen dem Motto „weniger ist mehr“ einiges abgewinnen können. Modelle wie Leihläden oder Carsharing boomen und haben eine gute Zukunft vor sich.

Im Falle von Lebensmitteln verhält sich die Gesellschaft aber meist noch in die gegengesetzte Richtung. Die Folgen: Tonnen von genussfähigen Lebensmitteln landen täglich im Müll. Wien wirft jeden Tag so viel Brot weg, wie man bräuchte, um die zweitgrößte Stadt Österreichs, Graz, zu ernähren. Geschätzte 25 Prozent der gekauften Lebensmittel landen in der Tonne, weil sie nicht verbraucht werden. Wie kann dieser Problematik entgegen gewirkt werden? Fordert der Konsument tatsächlich volle Regale bis zum Ladenschluss?

Kündigt sich mit der grundsätzlichen Konsumzurückhaltung bereits ein Kulturwandel an oder ist auch dies nur eine Modeerscheinung? Und wie steht es um die große damit verbundene Frage: Bricht unser Wirtschaftssystem zusammen, wenn immer mehr Menschen bewusst weniger kaufen?

Podiumsdiskussion:
Roland DÜRINGER, Kabarettist, Schauspieler und Buchautor
Mag. Victoria KADERNOSCHKA, Shop-Management, gabarage upcycling design, Wien
Dip.BW Birgit TROJAN, MBA, Unternehmerin, Obmann-Stv. Wirtschaftsforum Waldviertel

Moderation:
Mag. Brigitte DALLINGER, Journalistin, ORF Niederösterreich

Der Eintritt ist frei. Im Anschluss an die Diskussion lädt die Raiffeisenbank Zwettl zu einem Imbiss.

Anmeldungen (nicht verpflichtend!) werden gerne unter 02842/537 37 oder [email protected] entgegengenommen.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation der WALDVIERTEL AKADEMIE mit dem Wirtschaftsforum Waldviertel, der Raiffeisenbank Zwettl, dem Raiffeisen Lagerhaus Zwettl und der Donau-Universität Krems mit freundlicher Unterstützung der Stadtgemeinde Zwettl.


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