Vortrag

Über ästhetische und politische Urteilskraft


Peter Sloterdijk und Franz Schuh im Gespräch



Peter Sloterdijk, Philosoph. Kulturwissenschaftler und Buchautor. 1947 in Karlsruhe geboren. 1968­-1974 Studium der Philosophie, Germanistik und Geschichte in München, 1975 Promotion in Hamburg mit einer Studie zur Philosophie und Geschichte moderner autobiographischer Literatur. Seit 1980 freier Schriftsteller. Veröffentlichung zahlreicher Arbeiten zu Fragen der Zeitdiagnostik, Kultur­ und Religionsphilosophie, Kunsttheorie und Psychologie. Seit 1992 Professor für Philosophie und Medientheorie an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe, 1989–2008 Leitung des Instituts für Kulturphilosophie an der Akademie der bildenden Künste in Wien, seit 2001 Rektor der HfG. Gastdozenturen am Bard College, New York, am Collège International de Philosophie, Paris und an der Eidgenössischen Technischen Hochschule, Zürich. Zuletzt erschienen: Nicht gerettet – Versuche nach Heidegger (2001), Sphären III – Schäume (2004), Zorn und Zeit (2006), Der ästhetische Imperativ (2007), Derrida ein Ägypter – Über das Problem der jüdischen Pyramide (2007), Gottes Eifer: Vom Kampf der drei Monotheismus (2007), Du mußt dein Leben ändern (2009), Scheintod im Denken – Von Philosophie und Wissenschaft als Übung (2010), Die nehmende Hand und die gebende Seite (2010), Streß und Freiheit (2011), Zeilen und Tage – Notizen 2008-2011 (2012), Die schrecklichen Kinder der Neuzeit (2014).



Franz Schuh



Franz Schuh, geb. 1947 in Wien. Buchautor und Kritiker; Kolumnist, u. a. für Die Zeit, Neue Zürcher Zeitung und Literaturen. 1976-1980 Generalsekretär der Grazer Autorenversammlung. Bis 1993 Redakteur der Zeitschrift Wespennest. Lehrbeauftragter an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien. Zahlreiche Auszeichnungen, u.a. Österreichischer Staatspreis für Kulturpublizistik (1985), Jean-Amery-Preis für Essayistik (2000), Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Sachbuch / Essayistik (2006), Essay-Preis Tractatus des Philosophicum Lech (2009), Goldenes Verdienstzeichen des Landes Wien (2009), Veröffentlichungen, u. a.: Der Stadtrat. Eine Idylle (Ritter, 1995), Schreibkräfte. Über Literatur, Glück und Unglück (DuMont, 2000), Schwere Vorwürfe, schmutzige Wäsche (Zsolnay, 2006), Hilfe! Ein Versuch zur Güte (Styria, 2007) Memoiren. Ein Interview gegen mich selbst (Zsolnay, 2008), Der Krückenkaktus (Zolnay, 2011).

Kartenpreis: € 26,-


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