Theater

Tschick


Tschick nerzählt auf berührende und zugleich komische Weise vom besten aller Sommer und einem unvergesslichen Road Trip, vom Erwachsenenwerden, von Freiheit, Freundschaft und dem Gefühl, sich und der Welt doch viel Gutes abgewinnen zu können.

Maik ist vierzehn, er hat gerade die vierte Klasse Gymnasium hinter sich und vor ihm erstreckt sich die Unendlichkeit mehrerer Wochen Sommerferien allein zu Hause. Die Mutter ist wieder einmal auf einer »Schönheitsfarm« – so das familiäre Codewort für ihren regelmäßigen Alkoholentzug –, und der Vater ist derweil mit seiner Assistentin zu einem ausgedehnten »Geschäftstermin« aufgebrochen. Maik hat er 200 Euro dagelassen und die Anweisung, »keinen Scheiß zu machen«. Doch dann steht Tschick, Maiks prolliger Klassenkamerad, der eigentlich Andrej Tschichatschow heißt und ganz bestimmt Kontakte zur Russenmafia hat, vor der Tür. Im frisch geklauten Lada Niva lädt er Maik auf eine Spritztour in die Walachei ein. Und weil beide nicht wissen, wo die liegt, fahren sie einfach drauflos. Für die beiden Außenseiter beginnt eine sommerliche Deutschlandreise durch ein vertrautes, fremdes Land. Durch Orte im Nirgendwo, bizarre Landschaften und groteske Situationen, voll von seltsamen Menschen und anrührenden Begegnungen.

»Tschick« ist ein Buch, das man gerne (immer wieder) liest und noch lieber weiterempfiehlt, denn es erzählt auf berührende und zugleich komische Weise vom besten aller Sommer und einem unvergesslichen Road Trip, vom Erwachsenenwerden, von Freiheit, Freundschaft und dem Gefühl, sich und der Welt doch viel Gutes abgewinnen zu können.
Maik Klingenberg Sebastian Mock, Tschick Benedikt Vyplel, Isa Alisca Baumann, Mutter Klingenberg / Mutter Friedemann / u. a. Carola Gartlgruber, Vater Klingenberg / Fricke / u. a. Helmut Pucher


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