Klassik

Tschechische Philharmonie


Als typisches Charakteristikum des Orchesters gilt sein „weicher Klang“, nicht umsonst wurde es 2008 von der Zeitschrift Gramophone unter die 20 besten Orchester weltweit gewählt.

Wer hätte das gedacht, dass es bei einem so sattsam bekannten Werk wie dem 1. Klavierkonzert Tschaikowskys noch etwas zu entdecken gibt! Tatsächlich stellt die Fassung, in der das Werk seinen Siegeszug rund um die Welt genommen hat, keine letzter Hand des Komponisten, sondern eine – wahrscheinlich von Alexander Siloti stammende – Fremdbearbeitung dar. Rechtzeitig zu Tschaikowskys 175. Geburtstag ist nun die zu dessen Lebzeiten ausschließlich erklungene Urfassung in der neuen kritischen Gesamtausgabe wieder greifbar. In jedem der drei Sätze gebe es in dieser insgesamt leichter und frischer wirkenden Fassung Momente zu entdecken, die musikalisch schlüssiger seien als in der heute weltbekannten, weiß Kirill Gerstein, der bereits eine vielbeachtete Aufnahme vorgelegt hat.

Programm:

Antonín Dvořák
Othello. Ouverture op. 93 für großes Orchester (1891)

Peter Iljitsch Tschaikowsky
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 b-moll op. 23 (Urfassung) (1874-1875)






Antonín Dvořák
Symphonie Nr. 6 D-Dur op. 60 (1880)


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