Pop / Rock

Truckfighters


In Mainstream-Medien vergleicht man sie oft und gern mit Kyuss. In Stoner-Kreisen huldigt und ehrt man sie längst als die, die sie sind:

Nämlich eine unvergleichliche Band (wie jede andere). Das mit dem Vergleichen ist so eine Sache. Wahre Kenner_innen winken beim ganz großen Namen ohnehin ab - denn meist ist das jener, mit dem sie ihre Genre-Erforschung begonnen haben. Bevor sie sozusagen von der Hauptstraße auf die Hintergassen gekommen sind, wo alles fast noch spannender war; und mit der Hauptstraße einfach nicht vergleichbar. Die Unwissenden hingegen, die suchen so was wie Kyuss, und am Ende sind alle enttäuscht. Das Publikum, die Band und im schlimmsten Fall sogar Kyuss.

Wobei - und jetzt kommt's erst - die Truckfighters ja alles andere als Enttäuschung ausgelöst haben. Josh Homme, damals bei Kyuss die Lead-Gitarre und seither eine der großartigsten Musikgeschichten überhaupt, sagt es deutlich genug: „When I grew up, I came to understand that Truckfighters were not just the best band I ever heard, but the best band that's ever existed". Wenn das kein Statement ist. Ähnlichen Statements von ähnlich großen Musiker_innen begegnet man in „Truckfighters Fuzzomentary", dem Film zum Rock-Trio aus Schweden. Das Sympathische daran: Die Bodenständigkeit. Völlig ungeachtet jeglicher Homm(e)age sehen die Truckfighters sich als drei „down-to-earth guys, working on day-to-day jobs, recording songs and reaching out for alternatives beyond the ordinary". Klingt irgendwie bekannt? Tiefer gestimmte Gitarren und schwere Bässe sind ein guter Weg.


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