Alte Musik · Klassik

Trio Federspieler, Mijatović, Pircher


Ein facettenreiches Programm rund um die Liebe, charmant und mit persönlicher Note wird von Sabine Federspieler (Blockflöten), Maja Mijatović (Cembalo) und Pia Pircher (Gambe) präsentiert.

Maja Mijatović, Cembalo
studierte Querflöte an der Musikakademie in Sarajevo und an der Universität für Musik Wien. Hier studierte sie Cembalo bei Wolfgang Glüxam. Weiterführende Studien bei Augusta Campagne, Sally Sargent und Eugène Michelangeli runden ihre Ausbildung ab.
Das vielfältige Repertoire der Alten Musik und die Musiksprache der zeitgenössischen Avantgarde bilden die Schwerpunkte ihrer künstlerischen Arbeit. Diese Polarität stellt für sie eine spannende Quelle so unterschiedlicher, kontrastierender aber auch verwandter Ausdrucksformen dar. Dies führt zu reger Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponisten wie Christian Diendorfer, Karlheinz Essl, Tamara Friebel, Daniel Moser, Fernando Riederer, Tomasz Skveres und Simon Vosecek.
Als Solistin und Kammermusikerin wirkt sie im Bereich der zeitgenössischen und der Alten Musik. Sie ist Mitgründerin des Ensembles Klingekunst. Zusammenarbeit mit den Ensembles Wiener Collage, Phace, OENM (Österr. Ensemble für Neue Musik) und Platypus. Mitwirkung bei Festivals für Neue Musik – Warschau Herbst (2010), Wien Modern (2009, 2010), bei Festivals für Alte Musik sowie Jeunesse Österreich.

Sabine Federspieler, Blockflöte
stammt aus Brixen, Privatunterricht bei Prof. Gerhard Braun in Stuttgart.
Erster Auftritt mit Orchester im Alter von 10 Jahren. Es folgten Konzerte als Solistin mit dem Haydn-Orchester Bozen/Trient, mit der Streicherakademie Bozen und mit der Bachakademie unter der Leitung von Joshua Rifkin. Rundfunkaufnahmen beim ORF und bei der RAI Bozen.
Seit 1989 Studien an der Hochschule für Musik in Wien, Abschlüsse in Musik- und Bewegungserziehung, Instrumentalpädagogik und Konzertfach Blockflöte bei Prof. Rudolf Hofstötter mit Auszeichnung. Fortbildung bei an der Carl-Nielsen- Musikakademie bei Prof. Dan Laurin, bei Prof. Paolo Capirci in Rom und bei Prof. Pierre Hamon in Paris .
Von 1996-1998 Lehrtätigkeit als Assistentin für Blockflöte an der Wiener Musikhochschule. 1998 Förderungspreis der Tiroler Sparkassen. CD Aufnahmen mit Blockflötenmusik des 20. Jahrhunderts.Rege Konzerttätigkeit mit verschiedenen Ensembles im Bereich Barockmusik und zeitgenössischer Musik.

Pia Pircher (Gambe)
in Wien geboren, absolvierte ihr Studium an der Musikhochschule Trossingen (Lorenz Duftschmid), dem Royal College of Music (Richard Boothby, Reiko Ichise) und dem Mozarteum Salzburg (Vittorio Ghielmi) und nahm an Meisterkursen bei Wieland Kuijken, Paolo Pandolfo und Hille Perl teil.
Sie gewann zahlreiche Preise und Stipendien, darunter den ersten Preis des 11. Biagio-Marini-Wettbewerb, den 5. Preis beim 5. Int. Bach-Abel Wettbewerb für Viola da gamba erhalten, weiters war sie Finalistin des 4. Int. Wettbewerb Prinz Francesco Maria Ruspoli, erhielt das Start-Stipendium 2015 des österreichischen Bundeskanzleramts und Ministeriums für Kunst und Kultur, das österreichische Kunststipendium 2013/14 für Wissenschaft und Forschung, das Leverhulme Postgraduiertenstipendium und ist Stipendiatin der PRO SCIENTIA Studienstiftung.
Zuletzt war Pia als Solistin an der Londoner Händel-Festspielen, Queens Gallery/Buckingham Palace, der Cobe Collection, Styriarte Festival und Trigonale Festival, bei den Wiener Sängerknaben, mit Reinhard Goebel und der Dresdner Staatskapelle zu hören und hielt Vorträge auf der International Biennale Conference on Baroque Music, dem Int. Festival of Viols London und für die Viola da gamba Gesellschaft von Großbritannien in Oxford. Weiters trat Pia im Sommer 2015 als Solistin der Young Artist Series von Brighton Early Music Festival Live! und dem Fringe Festival Oude Muziek in Utrecht auf.

Der musikalische Bogen spannt sich vom Frühbarock bis zur Moderne mit Werken von F. Couperin, J. S. Bach, G. Ph. Telemann, M. Blavet, A. Piazolla, M. Ferek Petric, Christian Diendorfer u.a.


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