Pop / Rock

Triggerfinger


High Noon in den Straßen Antwerpens: Eine Gang sattelfester Rock-Desperados, bekannt als Triggerfinger, tritt zum ultimativen Duell gegen die musikalische Monotonie an.

Mit ihrem nach „Triggerfinger“ (2004) und „What Grabs Ya“ (2008) dritten Album „All This Dancin’ Around“, das in den renommierten Sound City Studios in L.A. (wo bereits Ikonen wie Nirvana, Metallica oder Neil Young aufnahmen) eingespielt wurde und an dessen Produktion neben Bassist Paul van Bruystegem und Drummer Mario Goossens auch Greg Gordon als Co- Produzent (Wolfmother, Slayer) beteiligt war, blasen Triggerfinger nun erneut zum Angriff und präsentieren sich dabei so faszinierend und mannigfaltig wie kaum eine andere Rockband der jüngeren Jahre. Belgische Rockmusik – da fallen einem nicht viele Bands ein, die man gehört haben muss. dEUS natürlich, Soulwax, klar, jüngst auch noch das mächtige Garagen-Rock-Duo The Black Box Revelation – und dann wird’s schon schwierig.

Triggerfinger begannen 1998 als Coverband, tingelten durch Bars und Clubs und erspielten sich über die Jahre genug Kapital und musikalische Finesse für eine eigene Albumproduktion. Doch plötzlich stieg der etatmäßige Bassist aus und Ersatz musste her. Enter: Studiobesitzer Paul van Bruystegem, der musikalisch aus der Blues- und 70s- Rock-Szene kam, eigentlich gelernter Gitarrist war, sich aber selbst zum patenten Bassisten umschulte und seither den einzigartigen Triggerfinger-Beat angibt. Wenn man Triggerfinger nun doch vergleichen will, braucht man eine ganze Armada an Referenzpunkten. Ruben selbst führt Vorbilder wie CCR, Masters Of Reality oder The Black Keys an – doch auch Queens Of The Stone Age sind ein guter Anhaltspunkt für die sirrenden Gitarren-Kracher auf „All This Dancin’ Around“, die zudem mit einigen Überraschungen daherkommen.


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