Oper

Tri Sestri (Drei Schwestern)


Mit Tri Sestri nimmt die Wiener Staatsoper ein weiteres wichtiges und international erfolgreiches zeitgenössisches Werk in den Spielplan auf.

Vorlage für das 1998 in Lyon uraufgeführte Werk – eine abendfüllende Oper großen Formats – war Tschechows Drei Schwestern, wobei die Handlung vom Komponisten Péter Eötvös nicht linear, sondern in drei Sequenzen, genauer dreimal aus jeweils unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet wird, wodurch manche Episoden der Geschichte mehrfach vertreten sind – allerdings ohne Redundanzen. Um das Publikum mit einer möglichst klaren und verständlichen Sprache zu erreichen, benutzte Péter Eötvös bewusst bestimmte Intervalle, bestimmte Rhythmen und bestimmte Instrumentalkonstellationen sowie an Shakespeare und Ibsen geschulte dramaturgische Regeln.​​


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