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© Lisa Großkopf & Lena Schwingshandl, das weisse haus

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Travel Apparatus – ein Screening Programm für die Destination der Wahl

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mit Videoarbeiten von Yael Bartana, Ben Bigelow, Carolina Boettner, Viktor Brim, Danaya Chulphuthiphong, Rah Eleh, Flatform, Siegfried A. Fruhauf, Johannes Gierlinger, Lola González, Lisa Großkopf & Lena Schwingshandl, Ayesha Hameed & Hamedine Kane, Saman Hosseinpuor & Ako Zandkarimi, Invernomuto & Jim C. Nedd, Fermín Jiménez Landa, Evy Jokhova, Anna Friða Jónsdóttir, Karrabing Film Collective, Annja Krautgasser, Claudia Larcher, Katharina Anna Loidl, Johann Lurf, Maha Maamoun, Randa Maroufi, Lukas Marxt, METASITU, Suzannah Mirghani, Ryts Monet, Adrian Paci, Marlies Pöschl, Enrique Ramírez, Kamen Stoyanov, Lisa Truttmann & Marta Armengol Pujol, Guido van der Werve, Kay Walkowiak
kuratiert von Enar De Dios Rodríguez, Alexandra Grausam, Aline Lenzhofer, Katja Stecher

18.06. – 20.08.2020, jeden Donnerstag 12-21h
Hegelgasse 14, 1010 Wien

Müssen wir einen Ort physisch betreten, um ihn zu erleben? Als unmittelbare Reaktion auf die aktuellen Herausforderungen, bietet das weisse haus in seinen Ausstellungsräumlichkeiten den Besucher/innen die Möglichkeit, mit dem Screening-Programm "TRAVEL APPARATUS" an 34 Destinationen zu reisen, ohne die Stadt zu verlassen. Dabei steht nicht das touristische Erlebnis im Vordergrund, sondern das Nachdenken über die Folgen der globalen Erwärmung, das Erkennen sozialer Ungleichheit, die Konfrontation mit gesellschaftspolitischen Fragen und – bestenfalls – das Einnehmen einer anderen Perspektive gegenüber der Welt, in der wir leben.

Gleichzeitig reflektieren wir über das Medium der Ausstellung und die Rolle der Besucher/innen, indem jede/r den Inhalt selbst wählen und die Dauer des Auslandsaufenthalts individuell gestalten kann. Wohin soll die Reise gehen? Nach Spanien, wo private Pools durchschwommen werden? Nach Tuvalu, um die Dürre- und Überschwemmungsperioden zu erleben, von denen diese Gegend jährlich betroffen ist? Nach Ägypten, um die Pyramiden anhand ihrer Darstellung im Film neu zu entdecken? In den Iran, um den Alltag einer iranischen Familie kennenzulernen? Oder doch lieber an den Nordpol, um dort die einsamen Eislandschaften und den endlosen blauen Himmel zu genießen? 

TRAVEL APPARATUS eröffnet eine Möglichkeit des Aufbruchs in einer Zeit, die das Reisen zur Unmöglichkeit erklärt hat: für sich allein zur Destination der Wahl und ohne zu wissen, auf welchen künstlerischen Blick man sich dabei einlässt.