Jazz

Transylvanian Grooves


Auch im fünften Jahr bietet das Festival mit Ausrichtung Modern Jazz einen Mix aus Auftritten lokaler und internationaler Musiker, arrivierte ebenso wie Nachwuchskünstler, aber allesamt von hohem Niveau.
Schau- (und Hör-)Platz ist der stimmungsvolle Innenhof des Stadtmuseums. Noch weitere Sinne berührt das Angebot an erstklassigen Weinen. Das alles teilt man mit Gleichgesinnten unter dem St. Pöltner Abendhimmel – drei Tage lang.
Bereits die Tarife für Tagesgäste sind äußerst günstig, treuen Besuchern verschafft der Festivalpass die Gunst des noch günstigeren Kartenpreises. Die Programmgestaltung trägt die Handschrift jenes im Fachbereich Kultur des Magistrats angesiedelten Referats, das insbesondere als Veranstalter des internationalen Barockfestivals im Juni ein Begriff ist. Jazz im Hof ist eine Veranstaltung der Stadt St. Pölten und wird unterstützt vom Land Niederösterreich.

Nicolas Simion & Band
Nicolas Simion – Saxophon
Andreas Mayerhofer – Klavier
Christian Wendt – Kontrabass
Wolfgang Kendl – Schlagzeug
Seit seiner Übersiedlung von Wien nach Köln ist der rumänische Saxophonist und Komponist Nicolas Simion noch zentraler in das europäische Jazzgeschehen gerückt. Davon zeugen Aufnahmen und Konzerte der den vergangenen Jahre mit Mal Waldron, Tomasz Stanko, Dusko Goykovich, Archie Shepp, Charlie Mariano, Bill Dobbins und Lee Konitz. Mit Andreas Mayerhofer gibt es bereits eine langjährige Zusammenarbeit, die auf der CD "Soir à la campagne" dokumentiert ist. Die Band bewegt sich zwischen Jazzgrooves, funkigen Rhythmen und Balkan-Folklore, zwischen Power und Melancholie. Über Nicolas Simion schrieb ein deutscher Fachkritiker: „Wenn sich europäischer Jazz auf die eigenen Wurzeln besinnt, dann kommt er zu sich selbst. Für seine Kompositionen schöpft Nicolas Simion aus dem unermesslichen Reservoir seiner transylvanischen Heimat, ohne die Anknüpfungspunkte an den Jazz zu vernachlässigen.“




  1. Teil, 21.15 Uhr
    Silk and Salt
    Louis Sclavis Quartet
    Louis Sclavis – clarinet
    Benjamin Moussay – piano, fender rhodes
    Gilles Coronado – guitar
    Keyvan Chemirani – percussion
    Dieses neue Quartett von Louis Sclavis ist aus der Idee entstanden, das musikalische Experiment des Trio Atlas (mit Benjamin Moussay und Gilles Coronado) um den Perkussionisten Keyvan Chemirani zu erweitern, dessen Musik mit Sclavis’ Idee eines abenteuerlichen und populären Jazz übereinstimmt: Ihre verschiedenen Identitäten und Traditionen klingen gleichzeitig unterschiedlich und einander ergänzend.
    "Melodien zwischen Salz und Erde, Rhythmus aus vertrauten und fernen Wegen, seidenweiche Gesänge und die Herbheit des Bergwerks, Musik, die von Staub und streunenden Hunden erzählt, die man auf den Wegen des Exils findet, die über den Austausch von Wertvollem spricht. Tänze spielen, die die Gehenden begleiten." (Louis Sclavis)



Preise:
JAZZ pass (gültig für alle Konzerte): VVK: € 45; VVK Ö1: € 43, AK: € 50
Einzelkarte:
21.8.: VVK: € 13; VVK Ö1: € 12; AK: € 15
22./23.8.: VVK: € 18; VVK Ö1: € 16; AK: € 20
Schüler, Studenten, Präsenz- und Zivildienstleistende bekommen 50% (nur mit Ausweis, nur an der Abendkassa)
Schlechtwetter-Location: frei:raum St. Pölten, Herzogenburger Straße 20

  • +43-2742-333-2601

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