Diverses · Film

Train of Hope - Ein Portrait der Menschlichkeit


Im Anschluss an den Film findet eine Diskussion statt
In Anwesenheit der Regisseurin.

Train of Hope - ein Portrait der Menschlichkeit.
Ein Mikrokosmos mitten in unserer Welt. Entstanden durch die geballte Not tausender ankommender Menschen und Schutzsuchenden, aus dem Krieg geflohen, die bei uns Zuflucht suchen.

Dieser Hilfeschrei, diese unmittelbare Not, hat einige Menschen bewegt, berührt und so betroffen gemacht, dass sie aus dieser anfänglichen Ohnmacht heraus, aus dem Nichts, beginnenden mit Wasserflaschen einen kleinen Kosmos, eine kleine Stadt, eine kleine Welt, am Hauptbahnhof geschaffen haben. Hier finden seit Anfang September tausende Flüchtlinge nach einer oftmals langen und schweren Flucht Schutz und erhalten die nötige Erstversorgung. Als ich erstmals in diese Welt eintauchte, war ich überwältigt von den Wogen der Hilfsbereitschaft, Spontanität, Menschlichkeit und einem Gemeinschaftssinn, die auf mich überschwappten. In diesem Sog ur-menschlichster Werte, die ich oftmals vermisse in unserer Gesellschaft, entschied ich mich spontan, aus dem Herzen heraus, diesen Film zu machen. Der Film zeigt auf, was die freiwilligen HelferInnen bewegt mitzuwirken, er verschafft einen Einblick, wie dieser Kosmos der Menschlichkeit mitten in unserer Welt und doch im Abseits entstehen und sich entwickeln konnte.

Der Film bringt auf einfühlsame und behutsame Weise durch vielfältige Portraits der freiwilligen HelferInnen von „Train of hope“ sowie einiger der Schutzsuchenden die facettenreiche bunte Vielfalt von Menschlichkeit zum Ausdruck. Möge der Film dazu beitragen, die bunte kulturelle Vielfalt für uns alle als Chance der Bereicherung zu sehen.


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