Tanz · Theater

Toxic Dreams - The Art of Asking your Boss for a Rais


In The Art of Asking Your Boss for a Raise führen toxic dreams das Publikum auf einen absurden Trip durch eine anonyme Konzernwelt. Ein unbedeutender Angestellter nimmt sich vor, den Chef um eine Gehaltserhöhung zu bitten, und verirrt sich dabei in den verinnerlichten Bedingungsschleifen der Organisationslogik seines Konzerns. Eine mit Momenten von Slapstick angereicherte Komödie und eine nachdenkliche Reflexion über das Leben im Algorithmus und das Vergehen von Zeit.

The Art of Asking Your Boss for a Raise basiert auf dem gleichnamigen Roman von Georges Perec. Pessimistisch und doch liebenswert, komisch und stets unterhaltsam wirft Perec einen durchdringenden Blick auf die Welt der Büroarbeit, heute nicht weniger zutreffend als im Jahr 1968, als die Geschichte geschrieben wurde. Der Autor extrahierte aus den inneren Stimmen des Angestellten sechs Charaktere, die nun Regisseur Yosi Wanunu durch eine zufällige, absurde und tragikomische Choreografie der Ziel- und Zeitlosigkeit schickt. Inspiration holt sich Wanunu dabei bei Jacques Tati.

toxic dreams wurde 1997 von der Produzentin Kornelia Kilga und dem Regisseur und Autor Yosi Wanunu gegründet. Seither hat die Gruppe mehr als siebzig Eigenproduktionen realisiert. toxic dreams erarbeitet in kollaborativen Verfahren im Rahmen von mehrjährigen Arbeitszyklen ästhetisch und formal sehr variantenreiche Formate. Der aktuelle Zyklus Real Fiction widmet sich der Bedeutung des (politischen) Narrativs im Spannungsfeld von Wahrheit und Fiktion.

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Credits
Spieler*innen Markus Zett, Anat Stainberg, Stephanie Cumming, Isabella-Nora Händler, Florian Tröbinger, Anna Rot, Anna Mendelssohn Bühne Paul Horn Sounddesign Michael Strohmann Text Georges Perec

Bühnenadaption und Regie Yosi Wanunu Regieassistenz Katharina Höltermann Produktion Kornelia Kilga


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