Kunstausstellung

Touching the Elephant


Eine Gesprächsperformance in der Ausstellung "… von Brot, Wein, Autos, Sicherheit und Frieden"
Mit Katalin Erdődi, Vlatka Frketić, Dan Christian Ghattas,
Ursula Hofbauer, Araba Evelyn Johnston-Arthur, Jet Moon, Marika Schmiedt, KT Zakravsky/ZAK RAY

Konzept und Moderation:
Persson Perry Baumgartinger und Andrea Hubin
Die Kunsthalle lädt zu einer Gesprächsreihe mit Teilnehmer*innen aus Aktivismus, Kulturproduktion, Denkpraxis und Performance ein, um uns dem Begriff des „Social Distancing“ aus verschiedenen Blickwinkeln kritisch anzu„nähern“. Nicht nur wegen der verschiedenen Sicherheitsauflagen wird die Veranstaltung zu einer Versuchsanordnung im Sinne einer geteilten, also einer gemeinsamen wie auch zersplitterten, Erfahrung von Nähe und Distanz. Denn dass Kunstausstellungen soziale Orte sind und dementsprechend für Gespräche und kollektive Aktionen genutzt werden, war schon vor Corona keine Selbstverständlichkeit. Die Frage ist vielmehr: Stand der Babyelefant (die österreichische Maßeinheit für Abstandsregeln) sprichwörtlich nicht schon immer im Raum – und zwar nicht nur im Kunstfeld? Müssen wir nicht eher davon ausgehen, dass „Social Distancing“ für viele Gesellschaftsgruppen schon länger eine Alltagserfahrung ist?

Alle Gespräche finden IN der Ausstellung am Raum-der-Fragen-Tisch statt, dennoch wird auf ein Gruppengespräch bewusst verzichtet. Jeweils zwei Gesprächspartner*innen nehmen am Tisch Platz, internationale Gäste werden über Zoom zugeschaltet. Das Publikum kann sich seinen Platz im Raum frei suchen, durch die Ausstellung wandern oder die Gespräche ausschließlich per Stream konsumieren sowie vor Ort über einen ausgewählten Kanal, ein Dosen-Telefon, Fragen einbringen.


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