Oper · Theater

Tosca - Giacomo Puccini



Oper in der KRYPTA

Tosca – Giacomo Puccini

Floria Tosca - Elisabeta Marin
Mario Cavaradossi - Sergio Tallo-Torres
Baron Scarpia - Apostol Milenkov
Mesner/Spoletta/Sciarrone - Joel A. Wolcott
Chorschüler des Kinderchores In höchsten Tönen!
Klavierbegleitung - Elena Upryamova

Der Ausnahme-Krimi in der KRYPTA – tief unter der Peterskirche zeigt sich „Tosca" als bewegendes, und spannendes Kammerspiel. Giacomo Puccinis Oper beeindruckt mit außergewöhnlichem Erzählfluss, der das Publikum im Bann hält.

Leicht gekürzt erleben Sie mitten vor und unter den Künstlern ohne Barriere Puccinis Meisterwerk. Internationale Künstler begeben sich gemeinsam mit Ihnen auf eine Bühne und verweben Zeit und Raum. Die KRYPTA mit ihren lediglich fünfzig Sitzplätzen bietet unter den alten Gewölben dabei intensiven und persönlichen Operngenuss. Mit Klavierbegleitung erklingt „Tosca“ gerade so, wie Giacomo Puccini sein Werk selbst zuerst hören konnte – pur und direkt.

Der Komponist wich beim Schaffen der „Tosca“ von seinem üblichen Weg ab, war ihm doch die Geschichte als solche wichtiger, als die agierenden Personen. So darf die Heldin nur eine einzige, dafür umso berühmtere Arie „Vissi d´arte“ singen, und doch gelingt es ihm, die ganze Erzählung in allen grausamen Einzelheiten zu schildern.
Normalerweise verlässt das Opernpublikum Puccinis Werke mit Tränen in den Augen, ganz vom Leid der Figuren gefangen. In der „Tosca“ behält die Empörung die Oberhand angesichts solcher Bosheit und Ungerechtigkeit. In Scarpia begegnen wir der entsetzlichsten Person der gesamten Operngeschichte. Zwar entgeht auch er seinem Schicksal nicht und das durch die Hand der Heldin, doch das Gefühl der unvollkommenen Rache bleibt.

Handlung:

Der Maler Mario Cavaradossi versteckt einen politischen Flüchtling vor den Häschern des Polizeichefs Baron Scarpia. Als Scarpia auf der Suche Tosca in der Kirche antrifft, schürt er ihre (unbegründete) Eifersucht. Vermutet sie doch ihren geliebten Mario in den Armen einer blonden Schönen. Empört macht Tosca sich auf, die beiden in flagranti zu ertappen. Scarpia ist von ihrem Temperament und Schönheit entflammt und lässt sie beschatten.

Am Abend zitiert er sie mit einer „Einladung“ zu sich. Der mittlerweile verhaftete Cavaradossi wird ihr vorgeführt und ihm Folter angedroht, wenn sie nicht verrät, wo der Flüchtling versteckt ist. Mario beschwört Tosca, nichts zu verraten. Bei ihrem Besuch am Nachmittag hatte sie allerdings davon erfahren. Als die Tortur unerträglich wird, hält sie nicht mehr Stand und gibt das Geheimnis Preis, um den Geliebten zu retten.

Dennoch wird Cavaradossi zum Tode verurteilt. Tosca fleht Scarpia um dessen Leben an, und dieser schlägt ihr einen Handel vor. Wenn sie ihm zu Willen ist, würde man Mario nur zum Schein erschießen. Als Beweis stellt er einen Passierschein für beide aus und instruiert mit vielsagendem Blick seinen Häscher. Als Scarpia sich siegessicher Tosca nähert, ersticht diese ihn.

Tosca sucht ihren Mario auf dem Dach der Engelsburg auf, dem Ort seiner Exekution. Aufgeregt zeigt sie ihm den Geleitbrief und erklärt, er würde nur zum Schein erschossen. Er müsse sich fallen lassen, wie ein Schauspieler. Kaum sind die Soldaten weg, würde sie zum ihm eilen, um dann Rom für immer mit ihm verlassen.

Schon erscheinen die Soldaten. Cavaradossi verweigert die Augenbinde und stellt sich vor die Gewehre. Als die Schüsse verklingen, lobt die alles beobachtende Tosca ihren Mario, der vollendet gefallen ist. Rasch läuft zu ihm, um endlich zu fliehen, um entsetzt zu verstehen, dass Scarpia sie betrogen hat. Mario Cavaradossi ist tot. Als Scarpias Häscher die Mörderin stellen wollen und näher kommen, erklimmt sie den Rand der Engelsburg und stürzt sich in die Tiefe.

  • Do., 16.02.2017

    19:30

    Abendkasse ab 19.00 Uhr, freie Platzwahl

  • Do., 23.03.2017

    19:30
  • Do., 03.08.2017

    19:30
  • Do., 10.08.2017

    19:30