Jazz

Torun Eriksen


In dem guten Jahresdutzend seit der Veröffentlichung ihres Debütalbums „Glittercard“ auf dem Label des norwegischen Piano-Grenzgängers Bugge Wesseltoft hat sich Torun Eriksen zu einer der markantesten europäischen Stimmen zwischen Jazzästhetik und Popfeeling entwickelt. Ihre entspannte Altstimme atmet Gospel und Soul, ihre Phrasierung ist so eigen wie jazzy. Ihr aktuelles Projekt „Visits“ stattet alten Bekannten Besuche ab, etwa „Sign O’ The Times“ von Prince, „American Tune“ von Paul Simon oder D’Angelos „Spanish Joint“. Doch selbst bei ihren Interpretationen spürt man die Autorin, so eigen und originell, so grundgefühlt sind diese Versionen. Angenehm anspruchsvoll, in gleichem Maße für Kopf und Hüften.


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