Tanz · Theater

Torobaka


Verbindung zwischen tänzerischen Traditionen - Kathak und Flamenco

Der britische Tänzer und Choreograf mit bengalischen Wurzeln, Akram Khan, ein Superstar der internationalen Tanzszene, sucht immer wieder auch die künstlerische Begegnung mit anderen AusnahmetänzerInnen und arbeitete dahingehend u.a. bereits mit Sylvie Guillem zusammen. Nun trifft er erstmals auf den zeitgenössischen Flamenco-Star Israel Galván und gemeinsam erforschen sie in ihrer neuen, abendfüllenden Kreation "TOROBAKA" die Verbindung zwischen den beiden tänzerischen Traditionen, die sie geprägt haben: Kathak und Flamenco. Aufgewachsen als Sohn zweier Flamenco-Tänzer, entwickelte Israel Galván für den Flamenco einen nahezu spirituellen Respekt. Akram Khans tänzerischer Sauerstoff, wie er es nennt, ist der Kathak, eine Form des klassischen nordindischen Tanzes. Sein künstlerisches Interesse gilt besonders der Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Kulturen im Tanz. Immer wieder sucht er nach Möglichkeiten, einen Raum zu schaffen, in dem verschiedene Traditionen und Stile nebeneinander existieren können, um einen neuen dynamischen Tanz zu kreieren. Begleitet wird "TOROBAKA", dessen Österreich-Premiere im Festspielhaus zu erleben sein wird, von Live-Musikern. Beide Künstler waren bereits im Festspielhaus zu Gast: Akram Khan zuletzt mit seinem grandiosen Solo "DESH" (2013), Israel Galván mit "ARENA" (2008).

Einführungsgespräch mit Susanne Zellinger, 18.30 Uhr, Kleiner Saal


Vergangene Termine