Kunstausstellung

Tomek Baran, Bartosz Kokosinski, Monika Smyla


Die Ausstellung zeigt drei Künstler die sich unterschiedlich mit Abstraktion auseinandersetzen, sich aber immer wieder an bestimmten Schnittstellen treffen.

Abstraktion ist in der aktuellen polnischen Kunstszene keine dominierende Strömung. Das Reale, das seine starke Position mit Hilfe der so genannten kritischen Kunst im Polen der 90er Jahre etablierte, feiert seine Triumphe auch heutzutage. Viele der jüngsten Künstlergeneration bauen auf jene Errungenschaften und knüpfen an die Strategien und Ausdrucksformen ihrer Vorgänger an.

Die Ausstellung zeigt drei Künstler die sich unterschiedlich mit Abstraktion auseinandersetzen, sich aber immer wieder an bestimmten Schnittstellen treffen.

Tomek Barans Werke hinterlassen beim Betrachter aufgrund ihrer Geschlossenheit, Kühle und Perfektion eine gewisse Distanziertheit, aber auch innere Ruhe. Bartosz Kokosinski Bilder scheinen tatsächlich einen Anspruch auf Freiheit und Eigenleben zu erheben, unabhängig von ihrem Autor. Sie rollen oder bäumen sich auf, die Leinwand quillt aus dem Rahmen heraus, sie biegt sich unerwartet oder drapiert sich elegant. Der Ausgangspunkt für Monika Smylas Bilder ist die menschliche Figur. Diese wird aber von der Künstlerin dahingehend transformiert, dass sie auf den ersten Blick kaum zu erkennen ist.


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