Jazz

Tom McDermott und Meschiya Lake


Sie mag die Ehrlichkeit der alten Musik, er schätzt ihre erdig-sinnliche Bessie-Smith-Stimme. Er ist begeistert von ihrer traumwandlerischen Sicherheit, mit der sie jeden Song interpretiert. Sie bewundert sein unerschöpfliches Repertoire und Können, wenn er über die Tasten fegt: von klassischer Musik über Trad Jazz, von Ragtime bis französischen Musettes, von New Orleanser Pianolegenden wie James Booker und Prof. Longhair bis zu brasilianischen Choros.
Sie, das ist Meschiya Lake, eine jener Blues-Sängerinnen der jüngeren Generation, die schon jetzt mit hymnischen Kritiken und Auszeichnungen überhäuft wird.

Er, das ist Tom McDermott, der seit zweieinhalb Jahrzehnten zur ersten Liga der New Orleanser Jazzpianisten gehört. Gemeinsam fischen sie im Pool alter Klassiker und vergessener Songs, neu arrangiert und interpretiert.
Die New York Times beschrieb seine neueste CD "Bamboula" kürzlich übrigens so: "McDermotts Salonmusik ist scheinbar der Zeit entrückt und genauso gewieft wie elegant."


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