Pop / Rock

Toby M


Die Hellbrunner Allee in Salzburg ist vieles: Spazierweg, Laufstrecke, Schotterpiste. Vor allem aber ist sie der Prachtboulevard der Liebenden – und der Kreuzgang der unglücklich Verliebten. Toby M kennt die Allee in all ihren Facetten, vor allem aber von letzterer Seite. Denn er hat das erlebt, was jeder kennt, niemand mehr will und trotzdem immer wieder in Kauf nimmt: Liebe, unerfüllt.

Viele Stunden hat er mit einer Angebeteten unter den Kastanien verbracht. Und am Ende der Allee war der Teich, an dem sie immer umgekehrt sind, um alles wieder von vorn zu beginnen.

Zwölf Lieder sind also entstanden, sie sind regelrecht herausgeflossen aus dem Salzburger Hünen, der nicht nur Schlagersänger ist, sondern auch Rechtsanwalt und Boxer. „Die Wunder der Allee“ eröffnen das Album, ein Lied, gemacht aus Hoffnung und Glück. Ein paar Songs später heißt es aber schon „Ich hol dich hier raus“, und wenig später ist mit „Magdalena“ alles klar. Es hat nicht sollen sein. Für Toby M ist es ein schwacher Trost, für alle anderen aber eine Freude: Das neue Werk ist eine höchst gelungene Mischung aus tanzbarem Pop, bestem Schlager und einer Prise Austro-Charme. All das ist vorgetragen mit Dringlichkeit und Anspruch. Klagelieder also, aber von erstklassiger Qualität. Etwas, das man gern mit Kopfhörern hört, beim Spazieren zum Beispiel. Denn wir wissen doch: Die Hellbrunner Allee ist überall.


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