Kunstausstellung

To What End?


Historisch gewachsenes Bewusstsein ist immer auch brüchig. Anhand dieser Bruchstellen kann allerdings das kulturspezifische Vermächtnis neu und kritisch bewertet werden.

Brüche im kulturspezifischen Vermächtnis und die Folgen – damit setzt sich die Ausstellung „To What End?“ auseinander und versteht die Brüche darin als Resultat unterschiedlicher globaler Machtverhältnisse. Um zu erkunden, welche Formen post-nationaler Zugehörigkeit möglich sind, reflektieren die Künstlerinnen und Künstler soziokulturelle, politische und vor allem historische Paradigmenwechsel der jüngsten Vergangenheit. Die Ausstellung verhandelt also historisch gewachsenes Bewusstsein in unterschiedlichen Ländern und übt Kritik am dort vorherrschenden Verständnis der jeweiligen politischen und ökonomischen Entwicklungen.
Die unterschiedlichen Erfahrungen des Selbst, die auf diesen Entwicklungen basieren, werden in „To What End?“ analysiert. Die Künstlerinnen und Künstler beziehen sich dabei auf einschneidende politische und soziale Ereignisse in ihren Ländern sowie deren Auswirkungen auf aktuelle Lebensverhältnisse. Darüber hinaus setzt sich die Ausstellung auch mit der Diversität und Marginalisierung sozialer Gruppen auseinander. Daraus resultieren nicht nur kritische Aussagen über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, sondern auch neue Denkansätze bezüglich historischer und aktueller Begebenheiten.

Mit Heba Y. Amin (EG), Takashi Arai (JP), Mohamed Bourouissa (DZ/FR), Hrair Sarkissian (SY) & Vangelis Vlahos (GR)

Kuratiert von Gülsen Bal (GB/TR/AT) & Walter Seidl (AT)


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