Theater

Titus


Unverkitscht, klischeefrei und sensibel zeichnet das Stück die Gedankengänge, Nöte, Ängste und Glücksmomente eines Jungen in der Pubertät nach.

Mit Titus Andronicus, dem berühmten Feldherrn, hat Titus nicht viel gemeinsam, aber mit dem Lieblingsschwein seines Vaters, nach dem er benannt ist, eben auch nicht. Auch wenn dieses 26 verschiedene Grunzgeräusche machen kann. Also beruft er sich lieber auf den römischen Feldherren. Schließlich war dieser unerschrocken und unantastbar.

Nur Titus, der ist irgendwie nichts Besonderes, da hilft auch die Identifikation mit Titus Andronicus nichts. Sein Vater vergisst ihn ständig und hört kaum zu, seine erste Liebe hat ihn verlassen. Jetzt steht er auf dem Dach der Schule und will springen. Macht doch alles eh keinen Sinn mehr, oder? Das fragt er sich, während er da oben steht und ihn auf einmal alle beachten, inklusive seines Vaters.
In hohem Tempo erzählt Jan Sobrie aus dem Leben eines Jugendlichen, Wahres und Unwahres, Schönes und Trauriges, Witziges und Nachdenkliches vermischen sich zu einem differenzierten Portrait.

ZUSATZPROGRAMM:
LABOR UTOPIA - Wir machen Theater und Politik!
Workshop: "A rebel without a cause"

Im Anschluss an die Vorstellung am Do. 24. Sep. findet ein öffentliches Publikumsgespräch statt

Autor: Jan Sobrie | Regie: Julia Burger | Ausstattung: Nora Pierer | Dramaturgie: Julia Perschon | Aufführungsrechte: Theaterstückverlag, Korn-Wimmer, München | Darsteller: Sven Kaschte


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