Ball

Tirolerball


Einer der Traditions-Termine der Ballsaison präsentiert sich in seiner 28. Ausgabe wieder vielseitig und mit zusätzlichen Attraktionen.

**Trachtenball-Highlight erstmals mit Lichtshow-Zeitreise und Lederhosen-Salsa-Bar **
28. Tirolerball im Wiener Rathaus stellt am 11. Jänner in einem farbenfrohen Spektakel zum Schauen, Lauschen, Tanzen und Mitfeiern das Miteinander kontrastreich und unterhaltsam in den Mittelpunkt – Karten an der Abendkassa um 60 €.

Aus sonnigem Landschaftsidyll verlagert der Zukunftsraum Lienzer Talboden am 11. Jänner bodenständig gemütliche Gastfreundschaft, eingebettet in zackiges Dolomiten-Temperament, auf städtisches Tanzparkett: Mit einer Rekordzahl von 15 Gemeinden fächert sich die Gastgeberrolle beim 28. Tirolerball im Wiener Rathaus dieses Mal besonders facettenreich auf. Mit seinen Ursprüngen im Tiroler Kirtag seit 1863 gilt der Tirolerball seit jeher als einer der urigsten Trachtenbälle der Bundeshauptstadt. Gleichzeitig ist der Tirolerball für Tiroler Mander und Weibersleut beste Gelegenheit, die Präsenz ihrer 40.000 Landsleute in Wien für ein Wochenende tatkräftig zu verstärken. Unter der Ägide des Tirolerbundes in Wien mit Obmann Johann Baumgartner reisen bunt gewandete Fahnenträger, Marketenderinnen, Schützen sowie Ball-Volk an. Entsprechend des Mottos „Wir bringen die Lienzer Dolomiten nach Wien“ treffen Stadtmenschen auf Landleute, mischt sich eingemeindetes Brauchtum mit rustikaler Urbanität.

Traditioneller Bandltanz als leuchtendes Glasfaser-Netz
Wie viel Kraft im Miteinander liegt, bündeln die 15 Gastgebergemeinden in ihrer Mitternachtseinlage. Auf Basis von 77 Nationen, einer reichhaltigen Historie und von innovativen Ideen verbinden die „Volkstanz- & Schuhplattlergruppe Lienz“ und die „Oberlienzer Schuhplattler“ sowie die „Valeina Dance Champions“ mit ihrer bei der Showtanz-Weltmeisterschaft 2013 zu einem der besten Tänze gekürten Darbietung „Tron“ analoge Vergangenheit in der Gegenwart mit digitaler Zukunft. In einer Zeitreise spult sich in einer Choreografie von Sascha Jost die Entwicklungsgeschichte Osttirols ab, beginnend mit dem „Amboss-Plattler“, der die Arbeit in früher Vorzeit symbolisiert. Während mit dem „Holzhacker“ Waldarbeiten dargestellt werden, knüpfen Tänzerinnen und Tänzer um einen Baum nach und nach Bänder zu einem Geflecht. Umrahmt wird das Geschehen von imposanten Wappenträgern. Im Moment, in dem sich diese die Hände reichen, erstrahlen im magischen Überraschungseffekt Lichtbahnen, die zur „Science-Fiction“-Performance mit weiteren Lichteffekten und Tanzakrobatik überleiten. Abgeschlossen wird die Mitternachtseinlage mit einer Würdigung des europäischen Gedankens. Bereits der Festakt mit Trachteneinzug um 21 Uhr symbolisiert Einigkeit.

Musik von SunTown über Iselklong bis NordOstSaitig
Zusätzlich zu farbenprächtigem Augenschmaus im Stil von fantasievollen Kostümen und edlen Festtagsgewändern erwartet die Gäste aus Stadt und Land während der gesamten Ballnacht ein vielfältiger Klanggenuss in Gestalt von insgesamt sechs musikalischen Ensembles. Da bietet im Festsaal die „Lienzer Tanzlmusig“ neben Ausflügen in den Oberkrainer Sound und in böhmische Marsch-Töne tanzbare Raritäten mit und ohne Gesang auf. In Anspielung auf die Sonnenstadt Lienz sorgen, ebenfalls im Festsaal, „SunTownMusic“ für temperamentvolle Rhythmen und beweisen darüber hinaus mit Pop- und Rock-Songs von Ten Sharp über Phil Collins bis zu Toto Internationalität. Mit Spielwitz und Groove stellen sich in den anderen Sälen die „Kleinstadthelden“ ein, vereint „Da Iselklong“ Musikanten aus den unterschiedlichsten Kapellen der Gemeinden sowie aus verschiedenen Musikgruppen von den „Rötspitzlern“ bis zum „Iseltaler Tauernwind“. Daraus entsteht ein kerniges Potpourri von Osttiroler Volksmusik. Hackbrett, Zither und lautmalerische Dialekte bringen „NordOstSaitig“ hervor. Nicht fehlen darf das aus mehreren Kapellen zusammengestellte Bezirksorchester Lienzer Talboden.

Käse-Feinkost als kulinarische Attraktion
Nasen und Gaumen verwöhnen die Bio-Pioniere der Sennerei Hatzenstädt aus dem Bezirk Kufstein, eine Genossenschaft von 38 Lieferanten für feinste Heumilch als Rohstoff für goldgelben Emmentaler oder auch würzigen Bergkäse, die hoch über dem Tal produziert werden. Zusätzlich zum Käse-Feinkostladen stärken und munden an unterschiedlichen Buffets Speis und Trank für jeden Geschmack während der langen Nacht bis 4 Uhr Früh.

Premiere für Cocktails und Latinotanz-Lektionen
Als Premiere öffnet im Anschluss an den Grauen Salon, der als Lounge-Bereich dient, erstmals eine bunte Cocktail-Bar, in der übermütig spritzig Salsa-Rhythmen erklingen. Ein Team der Tanzschule Chris Lachmuth, einer der größten und modernsten Tanzschulen Österreichs, erteilt auf Wunsch inspirierende Lektionen in diesem lateinamerikanischen Tanzstil.

Bürgermeister-Ständchen und Parade
Zur Tirolerball-Tradition gehört auch, dass vor und nach dem Ball ebenfalls ausgiebig gefeiert wird. Der Wiener Bürgermeister-Empfang am 11. Jänner mit Tiroler Ständchen im Arkadenhof um 11 Uhr gibt Schaulustigen bereits am Vormittag Gelegenheit, die Trachten-Abordnungen beim Einzug ins Rathaus auf ihrer Ehrenrunde via Felderstraße, Friedrich-Schmidt-Platz und Lichtenfelsgasse zu bejubeln. Am Sonntag, 12. Jänner, formiert sich bei der Staatsoper um 11.45 Uhr nach der Kranzniederlegung auf dem Südtiroler Platz beim Andreas-Hofer-Denkmal (11 Uhr) eine farbenprächtige Prozession mit Musik. Hunderte Mitwirkende in unterschiedlichsten Trachten defilieren durch die Innenstadt. Die Prozession führt über die Kärntner Straße zum Stephansdom. Dort findet um 12 Uhr ein Festgottesdienst statt. Nach einer Salve vor dem Dom um 13 Uhr geht es über Graben und Kohlmarkt zur Hofburg, wo um 13.45 Uhr die Fahnenübergabe an Ebbs, die Gastgebergemeinde für den 29. Tirolerball 2021, stattfindet. Auch bei diesem Programm ist Publikum herzlich willkommen.

Tickets
Abendkassa Rathaus (Eingang Lichtenfelsgasse): 60 €, Studierende 25 €


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