Klassik

Tiroler Symphonieorchester Innsbruck


Felix Mendelssohn Bartholdys „Italienische” 4. Symphonie spiegelt in ihrem temperamentvollen Charakter die Eindrücke des Italienaufenthalts des Komponisten. Obwohl er selbst zeitlebens nicht ganz zufrieden mit dem Werk war, wurde es eines seiner populärsten Werke. Fast 20 Jahre brauchte es, bis Franz Liszt den Skizzen zu seinem 1. Klavierkonzert auch den Orchesterpart hinzugefügt hatte. In dieser Zeit reifte er als Komponist und legte weniger Wert auf ein virtuoses Bravourstück als auf die enge Beziehung zwischen Klavier und Orchester. Auch seine Vorliebe für die sinfonische Dichtung ließ er in das Werk einfließen. Die Uraufführung spielte er selbst, mit Hector Berlioz als Dirigenten. Von diesem kommt auch das dritte Werk im Programm, die Grande ouverture du Roi Lear, nach Shakespeares Drama. Dirigent Leo McFall ist Erster Kapellmeister des Staatstheaters Meiningen, sowie Dirigent beim Gustav-Mahler-Jugendorchester. Der mehrfach ausgezeichnete italienische Pianist Federico Colli stellt sich erstmals in Innsbruck vor.

Programm:

HECTOR BERLIOZ Grande ouverture du Roi Lear, H 53
FRANZ LISZT 1. Klavierkonzert S. 124 Es-Dur
FELIX MENDELSSOHN BARTHOLDY Symphonie Nr. 4 A-Dur op. 90 „Italienische“


Vergangene Termine