Klassik

Tiroler Symphonieorchester


Der aufstrebende und preisgekrönte britische Dirigent Leo McFall steht zum ersten Mal am Pult des TSOI. Er dirigiert zunächst Leoš Janáčeks Adagio für Orchester. Tief vergraben in einer Truhe fand ein Schüler Janáčeks die Komposition. Die näheren Umstände der Entstehung blieben für immer unbekannt.

Eines der populärsten romantischen Klavierkonzerte, nämlich das von Edvard Grieg, gemahnt stilistisch an Schumann, Chopin, Liszt, beweist aber mit seinem skandinavischen Einschlag große Originalität. Grieg verwendete den für den Norwegischen Springtanz – den Halling – typischen Rhythmus. Solist am Flügel ist der junge Norweger Christian Ihle Hadland.

Antonín Dvořák war bereits ein international anerkannter Komponist, als er seine 7. Symphonie für die Philharmonische Gesellschaft in London komponierte.
Die Uraufführung wurde ein überwältigender Erfolg, einer der größten in seinem Leben. Auch wenn die Nähe zu Brahms hörbar bleibt, war Dvořák längst zu einem eigenständigen Meister geworden.

Programm:

LEOŠ JANÁČEK Adagio für Orchester
EDVARD GRIEG Klavierkonzert a-Moll op. 16
ANTONÍN DVOŘÁK Symphonie Nr. 7 d-Moll op. 70


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