Klassik

Tiroler Symphonieorchester


Die souveräne Meisterschaft Franz Schuberts und den opulenten orchestralen Klangreichtum bei Richard Strauss fügt Francesco Angelico als Klammer um die Werke der zwei bedeutendsten Vertreter der Zweiten Wiener Schule, Alban Berg und Anton Webern und erzeugt damit eine tiefgründige Spannung.

Franz Schuberts unvollendete Symphonie besteht aus zwei meisterhaft komponierten Sätzen, die erst lange nach dem Tod des Komponisten an die Öffentlichkeit gelangten. Zur Popularität des Werks trug nicht nur die ausdrucksstarke Musik bei, sondern wesentlich auch das legendenumrankte Mysterium seiner Entstehung.

Alban Bergs Sieben frühe Lieder entstanden zwischen 1905 und1908 ursprünglich für Singstimme und Klavier; erst 1928 bearbeitete sie Alban Berg unter dem Einfluss seines damaligen Vorbilds Gustav Mahler für Orchester. Den Texten – Gedichten von spätromantischer Naturschwärmerei, folgt die Musik und deutet Bergs spätere Preisgabe der Tonalität vorerst nur sacht an. Interpretiert werden die Lieder von der renommierten, vielseitigen Sopranistin Claudia Barainsky, einer international gefragten Lied- und Oratoriensängerin.

Den großen Orchesterapparat setzt Anton Webern in den Fünf Orchesterstücken präzise ein, um klangfarbliche Differenzierung zu erzeugen, die sich oft nur in wenigen Tönen manifestieren, dazwischen tiefe Ruhe. Dieser folgt mit Richard Strauss’ symphonischer Dichtung Tod und Verklärung ein virtuoses Paradestück für große Orchester.

Vorkonzert mit der Jugendphilharmonie der Musikschule Innsbruck (Einstudierung Walter Enko) um 19.30 Uhr

Programm:

FRANZ SCHUBERT (1797 - 1828) Symphonie Nr. 7 h-Moll D 759 - Die Unvollendete

ALBAN BERG (1885 - 1935) Sieben frühe Lieder für hohe Stimme und Orchester

ANTON VON WEBERN (1883 - 1945) Fünf Stücke für Orchester op. 10

RICHARD STRAUSS (1864 - 1949) Tod und Verklärung op. 24


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